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16.10.2019, 16:46 Uhr KOMMENTAR

Bramscher Feuerwehr benötigt hauptamtliche Unterstützung

Ein Kommentar von Julia Kuhlmann


Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren von Bramsche haben Stadtbrandmeister Amin Schnieder aus dem Amt verabschiedet, das er vorzeitig niederlegt. Foto: Rolf KamperMitglieder der Freiwilligen Feuerwehren von Bramsche haben Stadtbrandmeister Amin Schnieder aus dem Amt verabschiedet, das er vorzeitig niederlegt. Foto: Rolf Kamper

Bramsche. Bramsches Stadtbrandmeister legt sein Amt vorzeitig nieder, weil das erforderliche Maß an zeitlichem Engagement 20 Stunden pro Woche überschreitet. Die Stadt Bramsche sollte dieses Signal ernst nehmen und schnell ein Konzept vorlegen, mit dem die Freiwillige Feuerwehr durch hauptamtliche Unterstützung entlastet wird. Ein Kommentar.

Ohne ehrenamtliches Engagement wäre unsere Gesellschaft insgesamt arm. Freiwillige Feuerwehren haben noch mal eine Sonderstellung, weil ihre ehrenamtlichen Mitglieder kommunale Pflichtaufgaben umsetzen und von ihnen zurecht eine hohe Professionalität verlangt wird. In den wenigsten Städten gibt es Berufsfeuerwehren. Und auch dort, wo es sie gibt, werden sie von Freiwilligen Feuerwehren unterstützt.

Die Stadt Bramsche ist gut beraten, die Warnrufe aus den Reihen der Feuerwehr-Führung zu hören und den Bedarf an hauptamtlicher Unterstützung zu erfüllen. 330 Freiwillige in Bramsches Feuerwehren: Unternehmen mit einer vergleichbaren Mitarbeiterzahl haben zur Bewältigung des administrativen Aufwands in der Regel mehr als eine Kraft in der Personalabteilung.


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