Zwei Bands auf der Bühne Neuenkirchen-Vörden rockt erstmals Open Air auf dem Rathausplatz

Von Ilona Ebenthal

Der gemeinsame Auftritt der Stanley Spadowski’s Clubhouse Band mit Quiet Storm zum krönenden Abschluss wurde vom Publikum gefeiert. Fotos: Ilona EbenthalDer gemeinsame Auftritt der Stanley Spadowski’s Clubhouse Band mit Quiet Storm zum krönenden Abschluss wurde vom Publikum gefeiert. Fotos: Ilona Ebenthal

Neuenkirchen-Vörden. Nienkerken hat gerockt – und zwar kräftig. Das erstmals veranstaltete Open-Air-Konzert zweier Bands auf dem Rathausplatz war ein Erfolg mit weit mehr als 200 Besuchern.

Es war ein Experiment von Gastwirt Wim Otte in Kooperation mit dem Ortsmarketing Neuenkirchen-Vörden. Ein Konzertabend „mit Festivalcharakter“ sozusagen als „Lückenbüßer“ für das Entenrennen am Krebsbach, das alle zwei Jahre stattfindet, immer zum „Tag des Kunden“ am ersten Oktoberwochenende. Bürgermeister Ansgar Brockmann hatte vorab die Band „Quiet Storm“ und „Stanley Spadowski‘ s Clubhouse Band“ zum Gespräch ins Rathaus eingeladen. Die beiden Fünf-Mann-Bands, deren Mitglieder in Neuenkirchen und den Nachbarorten wohnen, waren  sofort von der Sache begeistert.  

Gastwirt Wim Otte hatte für das Festival-Ambiente gesorgt. Viele große Stehtische, einige mit Beleuchtung in Neonfarben, wurden von den Besuchern ebenso dicht umlagert wie der Bierpavillon. Dazu gab es eine „Moselbude“ mit Wein- und Cocktailausschank sowie ein „Versorgungszelt“, in dem Friedrich von Höne und Marcel Otte Riesenfleischspieße grillten sowie eine Nudelpfanne und Champions brieten. Ein angestrahlter grün schimmernder Fallschirm bildete das große Dach zwischen Bühne und Theke.

Auf einem langen Truck hatten beide Bands ihr Equipment nebeneinander aufgebaut und wechselten sich halbstündlich beim Spielen ab, so dass nie mehr als wenige Minuten Pause herrschte. Die „Stanley Spadowski´s Clubhouse Band“ mit Markus Lehnert (Gesang), Niko Faber (Schlagzeug), Achim Happe (Bass), Magnus Bornhorst (Gitarre) und Martin Striethorst (Gitarre) überzeugte mit einem brillanten Zusammenspiel und einem breiten Repertoire vom Alternative Rock bis Hardrock - von den „Foo Fighters“ bis zu „Police“. Spätestens bei „Killing in the name“ von „Rage Against The Machine“ hielt es viele Gäste nicht auf ihren Plätzen, so dass die Tanzfläche gestürmt wurde.


Auch die Band „Quiet Storm“ begeisterte das Publikum mit Rockklassikern, dazu mit eigenen Songs aus ihrer CD „Under the Skin“. Mario Seeba (Gesang), Burkhard Gingter (Gitarre), Ludger Walter (Gitarre), Thomas Hirte (Gitarre) und Ralf Werner (Schlagzeug), der im zweiten Teil des Abends von Sebastian Brinkmann abgelöst wurde, rockten mit Hits von CCR und AC/DC bis Marius Müller-Westernhagen.


Zum Abschluss spielten beide Bands überraschend gemeinsam. Erstmalig und ohne je geprobt zu haben, wie einhellig versichert wurde. Das „Rocking in a free world“ von Neil Young als tolles Highlight wurde vom tanzenden und jubelnden Publikum mit Begeisterung abgefeiert. Ein perfekter Abschlusssong für einen perfekten Abend. Über das ganze Gesicht strahlten schließlich auch Wim Otte und Bürgermeister Ansgar Brockmann, der dem Gastwirt für seinen Mut dankte und sowohl die aktiven Helfer als auch das Publikum lobte.


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