Gottesdienst auf dem Bauernhof Friedenskirchengemeinde Achmer feiert Erntedankfest

Von Holger Schulze

Liebevoll auf Strohballen drapiert waren Blumen, Gemüse, Obst un d Selbstgemachtes. Alles wurde gegen eine Spende zum Kauf angeboten. Foto: Holger SchulzeLiebevoll auf Strohballen drapiert waren Blumen, Gemüse, Obst un d Selbstgemachtes. Alles wurde gegen eine Spende zum Kauf angeboten. Foto: Holger Schulze

Achmer. Die Friedenskirchengemeinde Achmer hatte sich am Sonntag andere Räumlichkeiten für ihren Gottesdienst zum Erntedankfest gesucht und gefunden. Im Hof Hackmann-Gerding gab es am Nachmittag kaum noch einen freien Platz auf den zahlreichen Bänken.

Auch der zukünftige Pastor der Friedenskirchengemeinde, Nico Lühmann, der am 20. Oktober in sein Amt eingeführt wird, war schon mal als Gast beim Erntedankgottesdienst anwesend. Für den musikalischen Rahmen sorgte der Posaunenchor der Gemeinde.

Dankbarkeit lautete das übergreifende Thema des Nachmittags. In seiner Predigt machte sich Pastor Arndt-Bernhard Müller mit der Unterstützung der Gemeindemitglieder auf die Suche nach Begriffen, für die sich dankbar sein lässt. Entlang der Alphabets ging es von A wie Arbeit bis hin zu Z wie Zeit, Zuhause und Zahnarzt. Nicht nur beim zuletzt genannten Begriff, sondern zwischendurch immer mal wieder, beispielsweise bei R wie Ruhestand oder T wie Thermomix, enthielt diese etwas andere Predigt etliche Gelegenheiten für ein herzhaftes Lachen.

Grund, dankbar zu sein

„Wir haben jedenfalls allen Grund dankbar zu sein. Auch wenn manche Menschen hart arbeiten müssen und wenig haben. Die Welt ist zerbrechlich und manchmal geht es nicht Hand in Hand mit der Dankbarkeit, auch nicht für unseren wunderbaren blauen Planet, den wir erhalten müssen“, stellte Pastor Müller gegen Ende der Predigt fest. „Wir jedenfalls sind dankbar, dass diese Welt uns erhält“, lautete schließlich sein Schlusswort.

Auf den Gottesdienst folgte ein Erntebasar mit anschließendem Beisammensein. All die vielen guten Gaben der Natur aus Feld und Flur, die zuvor von fleißigen Helferinnen auf großen Strohballen drapiert worden waren, konnten nun ergattert und gegen eine Spende mit nach Hause genommen werden. Zusammengekommen war diese reiche Auswahl an Kürbissen, Marmeladen, Broten, Birnen, Äpfeln, verschiedenen Kohlsorten, Nüssen oder Gestecken aus Trockenblumen durch zahlreiche Spenden aus der Gemeinde.

Der Erlös ist für die Osnabrücker Tafel in Bramsche bestimmt. Kaffee, Kuchen und Gegrilltes waren ebenfalls erhältlich. Auch hierfür wurden Spenden erbeten, die ebenfalls der Tafel zugute kommen werden.


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