Erste Besichtigung des Krippenanbaus Baustellengottesdienst in der Kita Ueffeln gefeiert

Die Kitakinder eröffneten mit einem Lied den Baustellengottesdienst am Krippenneubau in Ueffeln. Foto: Holger SchulzeDie Kitakinder eröffneten mit einem Lied den Baustellengottesdienst am Krippenneubau in Ueffeln. Foto: Holger Schulze

Ueffeln. Ein Baustellengottesdienst ist am Samstag bei der Kindertagesstätte St. Marien in Ueffeln gefeiert worden. Dabei gab es auch eine erste Gelegenheit, den derzeit entstehenden Anbau für eine Krippe zu besichtigen.

Der Anbau mit allen erforderlichen Räumen für eine Krippengruppe nimmt Form an. Nun ist der Estrich verlegt und mit einem Baustellengottesdienst sowie einer sich hieran anschließenden Besichtigung wurde am Samstagvormittag das neue Gebäude der Kindertagesstätte schon einmal für eine erste Inaugenscheinnahme freigegeben.

„Einen Baustellengottesdienst gab es bereits 2007, als das Hauptgebäude der Kita entstand“, erinnerte sich Irina Wilhelm vor dem Gottesdienst. Das Interesse im Ort am Krippenneubau ist auch aktuell sehr groß, so dass wir die Möglichkeit anbieten wollen, den Bau schon einmal vor der Eröffnung zu besichtigen. Auch unsere Kinder fragen immer wieder, wann sie denn da mal rein könnten. Denn wir bekommen den Bau ja hier jeden Tag hautnah mit“, erläuterte die Kindergartenleiterin den Grund für diesen besonderen Gottesdienst.

„Wir sind jetzt bereit, herzlich willkommen“, mit diesem Liedtext eröffnete der Chor der Kitakinder dann auch den Gottesdienst. Fleißige Handwerker zum entsprechenden Lied waren dann im weiteren Verlauf des Baustellengottesdienst aus den Reihen der Kinder zu erleben.

Bauen mit Klinkersteinen gehörte zu den Beschäftigungsmöglichkeiten für die Kinder. Foto: Holger Schulze

In ihrer Predigt erinnerte Pastorin Damaris Grimmsmann sich an ihren Familienurlaub am Meer, wo Sandburgen gebaut wurden, die dann aber am nächsten Tag nicht mehr vorhanden waren, weil Wind und Wellen ihr Werk verrichtet hatten.

Anknüpfend an das Bibelwort, dass derjenige, der sein Leben nach dem ausrichtet, was Jesus gesagt hat, sein Haus nicht auf Sand, sondern auf Fels baut, stellte Grimmsmann fest: „Unsere Krippe ist eben keine schnell vergängliche Sandburg, sondern ein Haus für Kinder, das auch noch in vielen Jahren bestehen wird und zu einem zweiten Zuhause für die Kinder werden soll, in dem sie sich wohlfühlen“.

In kleinen Gruppen, weil der Estrich noch frisch war, konnte das neue Krippengebäude besichtigt werden. Foto: Holger Schulze

Wohlfühlen durften sich nach dem Gottesdienst aber schon mal alle Kinder beim Bauen mit Klinkersteinen, mit dem Einschlagen von Nägel in einen Balken oder dem Bemalen von Fliesen. Auch war nach dem Rundgang durch das Krippengebäude für das leibliche Wohl der Gäste mit Kuchen und weiterem Fingerfood bestens gesorgt worden.


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