Platz für 15 Kinder Kita St. Martinus Bramsche weiht zweite Krippengruppe ein

Von Holger Schulze

Architekt Dangard Schubert übergab an Monika Kramer einen symbolischen Schlüssel für die jetzt auch offiziell eingeweihte Krippengruppe der Kita St. Martinus Bramsche. Foto: Holger SchulzeArchitekt Dangard Schubert übergab an Monika Kramer einen symbolischen Schlüssel für die jetzt auch offiziell eingeweihte Krippengruppe der Kita St. Martinus Bramsche. Foto: Holger Schulze

Bramsche. Am Freitagvormittag wurde die zweite Krippengruppe in der Bramscher Kindertagesstätte St. Martinus offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Bereits seit Mai allerdings sind dort 15 Kinder im Alter zwischen einem und drei Jahren von den vier Mitarbeiterinnen erfolgreich eingewöhnt worden.

Vertreter des Bistums und der Stadt, des Kirchenausschusses der Gemeinde, der beteiligten Architekten, aber auch Kolleginnen aus den umliegenden Kindertagesstätten sowie Nachbarn feierten mit Pfarrer Jens Brandebusemeyer dieses Ereignis mit einem kurzen Gottesdienst und einigen offiziellen Worten.  

„Jedes Kind wird hier in die Mitte gestellt. Jedes Kind ist wichtig und bedeutsam“, beschrieb Pfarrer Brandebusemeyer die von Jesus selbst vorgelebte Achtsamkeit und Wertschätzung gegenüber den Kindern, die auch in der Kita St. Martinus im Mittelpunkt der Arbeit der Erzieherinnen steht. „Die Räume sollen gesegnet sein, in denen miteinander gespielt und fair miteinander umgegangen wird“, so Brandebusemeyer weiter.

Monika Kramer als Einrichtungsleitern dankte anschließend für die Zusammenarbeit und vielfache Unterstützung. „Die Kinder sind in der Hummelgruppe gut angekommen, schauen einen zufrieden an oder sind ins Spiel vertieft“, lautete ihr Eindruck nach Abschluss der Eingewöhnungsphase. Auch meinte Kramer bei ihrem Dank an die beteiligten Architekten: „Ein echter Hingucker ist es geworden“.  

Bürgermeister Heiner Pahlmann betonte „das gute und konstruktive Miteinander, auch mit den Architekten“ während der ein knappes Jahr dauernden Bauphase. „Es ging wirklich gemeinsam, alle haben am selben Strang und in die selbe Richtung gezogen. Die Arbeit mit den kleinen Kindern ist noch anspruchsvoller geworden, so dass wir als Kommune hier gute Bedingungen schaffen müssen“, fuhr Pahlmann fort und versicherte mit Blick auf eine zukünftig anstehende Weiterentwicklung der Einrichtung, dass die Kommune hier gerne dabei sein werde.

Als letzter Redner überbrachte Thomas Plogmann vom Bistum Osnabrück dessen Segens- und Gratulationswünsche. „Es wurde Vertrauen in die Kita und das Bistum gesetzt“, konnte Plogmann feststellen und richtete dabei einen besonderen Dank auch an die Ehrenamtlichen, die alles immer noch begleiten.  

Abschließend vermittelte Plogmann noch einen Ausblick in die Zukunft, was die Weiterentwicklung von Kitas anbetrifft. In manchen ländlichen Gegenden sei es nämlich inzwischen so, dass die Eltern für jede bereits existierende Regelgruppe eine Krippengruppe einfordern.


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