Mit 16 Bussen unterwegs Bramscher Gymnasium bricht auf zur Schulfahrt in die Toskana

Groß war das Gedränge an den Bussen vor der Abfahrt in die Toskana. Die Malgartener Straße war deswegen ein paar Stunde gesperrt.  Fotos: Hildegard Wekenborg-PlackeGroß war das Gedränge an den Bussen vor der Abfahrt in die Toskana. Die Malgartener Straße war deswegen ein paar Stunde gesperrt. Fotos: Hildegard Wekenborg-Placke

Bramsche. Mit einem Reisesegen durch Pastorin Iveta Thamm und Pfarrer Jens Brandebusemeyer versehen machte sich die Schulgemeinschaft des Bramscher Greselius-Gymnasiums am Mittwochnachmittag, 25. September 2019 auf zur großen Jubiläumsfahrt in die Toskana.

In einer langen Reihe haben sich 14 Busse des Reiseunternehmens Höffmann aus Vechta schon Stunden vor dem Start um 16 Uhr entlang der ab dem Hasebad gesperrten Malgartener Straße aufgestellt. Manch ein Autofahrer dreht angesichts der geänderten Verkehrsführung zunächst ein paar Runden am Kreisel der Nordtangente, ehe er sich umorientiert. Der Ausweichparkplatz, auf dem schon mal  ein Zirkus gastiert, ist voll besetzt. Entlang der Straße stehen  schon um 15 Uhr zahlreiche  Seh-Leute, Verwandte und Bekannte der Reisenden, um sich  einen guten Platz für ein Abschiedsfoto oder eine letzte Umarmung zu sichern.

 Rebecca Kuhnen vom Team der Schulmensa hat ihren fahrbaren Stand  mit den beliebten selbstgemachten Schokowaffeln, Käsebrötchen und mit Getränken auf dem Bürgersteig postiert. "Vielleicht ist das noch ein bisschen Heimat für die Kinder", meint die junge Frau. Gemeinsam mit ihrem Chef haben die Mitarbeiterinnen eine Sonderschicht eingelegt.


Das Gepäck ist schon verstaut, Kopfkissen für die Fahrt durch die Nacht oder Wegzehrung in den Doppeldeckerbussen untergebracht, als Barbara Bolz zur kleinen Abschiedsfeier mit Reisesegen in die Aula der Schule ruft. "Bramsche weint", stellt die Schulleiterin angesichts des ein setzenden Nieselregens fest. "Die Stimmung ist schon kribbelig", beschreibt sie kurz die letzten Stunden vor der Abreise, um dann der Engteraner evangelischen Pastorin Iveta Thamm und ihrem katholischen Amtskollegen Jens Brandebusemeyer von St. Martinus das Wort zu überlassen. Gottes Segen, viel Spaß und Freude und eine Vertiefung der Schulgemeinschaft wünschen die Beiden der Schulgemeinschaft vor dem Aufbruch zur großen Fahrt.


Für das Greselius-Gymnasium ist die Schulfahrt, die aus Anlass des 50-jährigen Bestehens der Schule organisisiert wurde, eine Premiere. Von 17 Bussen spricht einer der Fahrer des Unternehmens. Zwei davon mit Schülern des zwölften Jahrgangs sind bereits am Sonntag Richtung Gardasee aufgebrochen und werden am Donnerstagmittag in der Toskana zu den restlichen rund 600 Reisenden stoßen. Dabei, so ganz stimmt das mit den Bussen nicht, verrät Bolz mit einem Augenzwinkern. Einen Bus mit der Nummer 13 gibt es bei dem auf Jugendfahrten spezialisierten Reiseunternehmen aus Vechta nicht. "Das bringt Unglück". Also sind insgesamt nur 16 Busse unterwegs. Am 2. Oktober wird die Reisegesellschaft um 9 Uhr wieder an der Schule erwartet.


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