Golchert dennoch guter Dinge Bramscher Handballer mit kleinem Kader nach Marienhafe

Thomas Erben (links) wir dem TuS in Marienhafe fehlen. Ob Marc Clausing (rechts) mitwirken kann, entscheidet sich erst am Spieltag. Archivfoto: Rolf KamperThomas Erben (links) wir dem TuS in Marienhafe fehlen. Ob Marc Clausing (rechts) mitwirken kann, entscheidet sich erst am Spieltag. Archivfoto: Rolf Kamper

Bramsche. Nach dem souveränen Auftaktsieg gegen Wilhelmshaven geht es für die Landesliga-Handballer des TuS Bramsche am Samstag, 14. September 2019, zur TuRa Marienhafe. Das Spiel in der Kurt-Knippelmeyer-Halle (Speckweg) beginnt um 19.15 Uhr.

Während die Hasestädter einen Start nach Maß vorweisen können, mussten die Gastgeber eine unglückliche Niederlage hinnehmen. Beim TvdH Oldenburg II verlor die TuRa knapp mit 29:31.

Beim ersten Auswärtsspiel der Saison muss TuS-Spielertrainer Kai Golchert mit einer angespannten Personallage zurechtkommen. Hinter den Einsätzen von Marc Clausing und Marko Klein Helmkamp stehen große Fragezeichen. „Beide werden mitfahren und sich warmmachen. Ich hoffe, dass zumindest einer von ihnen einsatzbereit ist“, verrät Golchert. Auf jeden Fall fehlen werden Torwart Jakob Kasperlik, Routinier Thomas Erben und der eigentlich als Ersatzspieler eingeplante Hendrik Schäfke. „Wir werden mit elf Mann nach Marienhafe fahren. Das ist ausreichend, aber leider kein voller Kader“, so Bramsches Übungsleiter.

Ergänzt wird der TuS-Kader am Samstag durch die Reserve-Spieler Michel Ortland, Magnus Borcherding sowie den A-Jugend-Torwart Patrick Kovaci.

Gegner kommt übers Kollektiv

Den kommenden Gegner hat Kai Golchert sich vorher angesehen. „Ich war beim Spiel in Oldenburg und glaube, dass wir Marienhafe, auch mit der Hypothek der angespannten Personallage, schlagen können. Die TuRa kommt über das Kollektiv, spielt gerne Tempo und hat einige Abwehrsysteme auf Lager. Darauf werden wir uns einstellen“, analysiert Golchert.

„Wir wollen oben mitmischen und deshalb muss man auch den Anspruch formulieren, in Marienhafe zu gewinnen. Wenn wir nicht wieder die erste Halbzeit verschlafen, bin ich guter Dinge, dass uns das auch gelingt“, urteilt Golchert.


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