Als Schulleiter ans Osnabrücker "Rats" Sebastian Bröcker am Bramscher Gymnasium verabschiedet

Mit der Regel des Hl. Benedikt von Nursia verabschiedete Schulleiterin Barbara Bolz ihren Schulleitungskollegen Sebastian Bröcker, der als Chef ans Osnabrücker Ratsgymnasium gewechselt ist. Foto: Hildegard Wekenborg-PlackeMit der Regel des Hl. Benedikt von Nursia verabschiedete Schulleiterin Barbara Bolz ihren Schulleitungskollegen Sebastian Bröcker, der als Chef ans Osnabrücker Ratsgymnasium gewechselt ist. Foto: Hildegard Wekenborg-Placke

Bramsche. 13 Jahre war Sebastian Bröcker am Bramscher Greselius-Gymnasium, teilweise in leitenden Funktionen, tätig, bevor er als Schulleiter ans Osnabrücker Ratsgymnasium wechselte. Am Montag, 9. September 2019, wurde er in einer kleinen Feierstunde verabschiedet.

Ehrgeiz, Fleiß, soziale und fachliche Kompetenz, Gestaltungswillen und Verantwortungsbewusstsein bescheinigte Greselius-Schulleiterin Barbara Bolz ihrem ehemaligen Kollegen in ihren Abschiedsworten.  Bröcker habe sich immer als hoch loyal, freundlich und ausgleichend erwiesen. Sowohl im Kollegium als auch in der Schülerschaft und bei den Eltern habe er sich damit große Wertschätzung erworben. 

Bröcker kam 2006 noch als Assessor ans Greselius Gymnasium.  Seit 2009 engagierte er sich als Fachobmann Latein und seit 2014 als Sek1-Koordinator.  Seine besondere Begeisterung für das Fach Latein habe er verstanden, an seine Schüler weiterzugeben. Bröcker gehörte darüber hinaus zu den Initiatoren des Bramscher Begabten Verbundes, der zusätzliche Angebote für besonders talentierte Grundschüler entwickelt hat. "Wir sind traurig, dass du gegangen bist", gab Bolz zu und überreichte ihrem Ex-Kollegen eines Büchlein mit der "Regel des Hl. Benedikts von Nursia" mit "wichtigen Ratschlägen für Führungskräfte", so die Schulleiterin.

"Beliebt und kompetent"

"Schade, dass Sie gehen", meinte auch Melanie Slink vom Schulelternrat, die Bröcker als "beliebten und kompetenten Lehrer" bezeichnete, der es beschafft habe, seinen Schülern auch die alten Sprachen nahe zu bringen.

"Humor, Sachverstand und Durchhaltevermögen"  bescheinigte Sabine Neudorf-Stoltenberg für den Personalrat ihrem Ex-Kollegen und spielte damit auf seine Freude am Laufen und besonders auf die intensive Vorbereitung auf (Halb)-Marathonstrecken an. Mit einer ausgearbeiteten Halbmarathonstrecke vom Osnabrücker Rats-  zum Greselius-Gymnasium lud sie ihn ein, seine alten Kollegen gern wieder zu besuchen.

Bröcker selbst zeigte sich sehr bewegt von den freundlichen Worten. "Das Greselius-Gymnasium war mein zweites Zuhause. Es war nicht nur ein Job. Ich habe immer versucht, meine Arbeit mit Herzblut zu machen", meinte er und gab zu, in Gesprächen an seiner neuen Wirkungsstätte immer noch in das "wir" zu verfallen, wenn über das Bramscher Gymnasium gesprochen werde. An das Kollegium gewandt schloss er: "Ihr könnt sehr stolz auf eure Schule sein".


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