Aktionswoche im September Diakonie im Kirchenkreis Bramsche erwartet hohen Besuch

Der Diakonieausschuss hat das Programm für die Woche der Diakonie vorbereitet. Foto: Heiner BeinkeDer Diakonieausschuss hat das Programm für die Woche der Diakonie vorbereitet. Foto: Heiner Beinke

Bramsche. Hoher Besuch wird zur Woche der Diakonie im Kirchenkreis Bramsche erwartet: Der Vorstandssprecher des Diakonischen Werkes in Niedersachsen, Hans-Joachim Lenke, nimmt sich einen Tag Zeit, um sich einen Überblick über die Angebote im Kirchenkreis zu verschaffen.

Schon vor Jahren hatte Natalia Gerdes als Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes im Kirchenkreis Bramsche, die Einladung ausgesprochen,. Um so mehr freut sie sich, dass es nun geklappt hat.  Der Kirchenkreis Bramsche hatte  bei der Neuorganisation der Kirchenkreise das eigene Diakonische Werk beibehalten. Das hat sich nach Ansicht von Gerdes bewährt, weil es die Nähe der Sozialarbeit zu den Kirchengemeinden stärke. "Die Kirchen vor Ort werden gefragt, wenn es Probleme gibt," weiß sie aus langjähriger Erfahrung. 

Weiterlesen: Videodreh für "Unerhöhrt!" bei Bramscher Feuerwehr

Die Vielfalt dieser Arbeit soll dem Gast aus Hannover bei seinem Besuch am 2. September vor Augen geführt werden. Lenke wird den Bramscher Diakonie-Shop, das Sprachförderprjekt "buntes Hesepe" sowie das Pastor-Arning-Haus in Fürstenau und den Möbelladen "Netzwerk 3" in Quakenbrück besuchen. Überall werden "Alltagshelden" aus ihrer Tätigkeit berichten.

Der Besuch ist Teil der "Woche der Diakonie", die im Kirchenkreis Bramsche mit 12 Veranstaltungen in der Zeit vom 1. September bis 8. September begangen wird. Der Diakonieausschuss des Kirchenkreises traf sich am Mittwochabend zu einer letzten Vorbereitungsrunde. Dabei betonten alle, wie gut ihnen das diesjährige Motto der bundesweiten Kampagne gefällt: "Unerhört!" lautet der schlichte Titel, ergänzt um Zusätze wie "Diese Armen", "Diese Alten" oder auch "Diese Ausländer".

Provokation

Die Doppeldeutigkeit des Begriffes solle provozieren, aber auch die Sinne schärfen, meint die stellvertretende Superintendentin  Anke Kusche. "Besuchen und zuhören" sei deshalb auch das zentrale Thema der Woche. "Was möchtest Du, was ich für Dich tue?", so laute die Frage an alle, die in unserer Gesellschaft unerhört bleiben. "Das gefällt mir von allen Kampagnen bisher am besten," sagt Annegret Christ-Schneider. 

Im Mittelpunkt des Interesses sollen dabei die Armen stehen. Wie ein roter Faden ziehen sich deshalb die Besuche in den Außenstellen der Tafel  durch das Programm. Bei diesen Besuchen wollen die Organsatoren sowohl mit den Helfern als auch mit den Kunden ins Gespräch kommen. "Wir müssen wieder mehr zuhören anstatt schnell eine Generallösung zu haben," findet Anke Kusche. 

Gottesdienste und Besuche

Das Programm der Woche der Diakonie
Sonntag, 1. September: 10 Uhr, Eröffnungsgottesdienst, St. Marienkirche Ueffeln.
Sonntag, 1. September: 10 Uhr, Begrüßungsgottesdienst für Vorkonfirmanden, St. Sylvester, Quakenbrück.
Montag, 2. September: Diakoniereise durch den Kirchenkreis.
Dienstag, 3. September: 15 Uhr, Ehrenamtscafé, Haus Bethanien, Quakenbrück.
Dienstag, 3. September: 18 Uhr, Ideenbörse, Quakenbrück.
Mittwoch, 4. September: 14 Uhr, Besuch der Meller Tafel.
Mittwoch, 4. September: 13 Uhr, Besuch der Bersenbrücker Tafel.
Donnerstag, 5. September: 13.30 Uhr, Besuch der Fürstenauer Tafel.
Donnerstag, 5. September: 18 Uhr, Restaurant-Abend, Pastor-Arning-Haus, Fürstenau.
Freitag, 6. September: 13.30 Uhr, Besuch der Osnabrücker Tafel, Außenstelle Bramsche.
Freitag, 6. September: 15 Uhr, Besuch der Quakenbrücker Tafel.
Sonntag, 8. September: 10 Uhr, Diakonie-Gottesdienste in Bohmte, Fürstenau und Quakenbrück (St. Sylvester und St. Petrus).


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN