Sommerkulturprogramm 2019 Die Beat Knights machten Bramsche zur Rock-City

Gut drauf waren Frontmann Steve Young und seine Bandkollegen. Foto: Reinhard FanslauGut drauf waren Frontmann Steve Young und seine Bandkollegen. Foto: Reinhard Fanslau

Bramsche. Mit einer geballten Ladung Rock-Klassiker im Programm verwandelten die Beat Knights am Donnerstag beim Sommerkulturprogramm 2019 den Bramscher Kirchplatz in eine kleine Feiermeile. Die Band war für die verhinderte Soulformation Virgin Dragons kurzfristig eingesprungen und erledigte ihren Part bravourös

„Der Wettergott hat gut mitgespielt und wir haben alle viel Spaß gehabt“, lautete am Ende des gut zweistündigen Auftritts das Fazit von Steve Young, Sänger und Gitarrist der Band aus Ostwestfalen. Selbstverständlich war das nicht, denn bis wenige Minuten vor dem Auftritt hatte der Regenhimmel seine Schleusen geöffnet und es schüttete wie aus Eimern. Der Kirchplatz war wie leergefegt, nur einige Unentwegte saßen oder standen unter überdachten Plätzen. 


Doch pünktlich zum vorgesehenen Konzertbeginn hörte es auf zu regnen und die Sommerkulturfans strömten in Scharen herbei. Ein Großteil von ihnen wäre wahrscheinlich auch bei Regen gekommen, ist anzunehmen. Denn auf den geliebten Donnerstagabend mit Musik, Bier und netten Leuten will keiner verzichten, so etabliert und beliebt ist die Veranstaltungsreihe inzwischen.

So hatten denn auch die Beat Knights relativ leichtes Spiel, das Bramscher Publikum in Schwung zu bringen, zumal sie mit ihren Versionen von alten Rock-Hits der etwas härteren Gangart sowieso eine sehr partytaugliche Richtung vertreten. Nach dem ohnehin schon schwungvollen Auftakt mit „Rave on“ von Buddy Holly und „Wild side of life“ von Status Quo legte das Quartett mit gleich drei Songs von ZZ Top einen drauf. Beim Refrain von „Johnny B. Goode“ von Chuck Berry brauchte Steve Young gar nicht erst zum Mitsingen auffordern. Beim „Go, Johnny, go“ stimmten die Fans von alleine mit an.

So ging es über „Paranoid“ von Black Sabbath, „Radar Love“ von Golden Earring und vielen anderen Klassikern bis zu den drei Zugaben. Genau wie vor wenigen Wochen „Just for fun“ an derselben Stelle beendeten dann auch die Beat Nights ihren Auftritt mit „Smoke on the water“ von Deep Purple – ein langer Song, bei dem sich alle nochmal so richtig austoben konnten.

Als reine Coverband sehen sich die vier Musiker übrigens nicht. Sie wollen nicht wie viele andere Formationen möglichst nah am Original sein, sondern drücken bekannten Rocksongs ihren eigenen Stempel auf und verbreiten viel Spaß beim Interpretieren ihrer eigenen Versionen. Bei den Bramschern kam das am Donnerstag bestens an und so verabschiedete sich Frontmann Young am Ende auch mit den Worten: „Gute Nacht, Rock-City Bramsche“.


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