Rückgang bei Nennungszahlen zu verkraften Gute Böden beim Dressur- und Reitturnier in Ueffeln-Balkum

Von Henning Stricker

Lokalmatadorin Lynn Rooney aus Ueffeln sicherte sich im Sattel von Caymann den dritten Platz in der Springprüfung der Klasse L mit Siegerrunde. Foto: Henning StrickerLokalmatadorin Lynn Rooney aus Ueffeln sicherte sich im Sattel von Caymann den dritten Platz in der Springprüfung der Klasse L mit Siegerrunde. Foto: Henning Stricker

Ueffeln. Rundum zufrieden mit dem Ablauf der Reitertage des Reit- und Fahrverein Ueffeln-Balkum zeigten sich die beiden Vorstandsmitglieder des Vereins, Karina Schmitt und Klaus Hackmann.

„Die Bedingungen für ein gutes Turnier waren gegeben“, so der zweite Vorsitzende. „Die Böden auf dem Dressurplatz und dem Springplatz waren ideal, denn ein Landwirt aus der Nachbarschaft hatte zunächst für die Feuerwehr ein mit Wasser gefülltes Güllefass vorgehalten, welches er nun aber wieder für den eigentlichen Zweck benötigte. Und so konnten wir mit diesem Wasser die Reitplätze bewässern und mussten dafür kein kostbares Trinkwasser verwenden“, so Hackmann weiter.

„Lediglich bei den Nennungszahlen hatten wir in diesem Jahr einen Rückgang zu verzeichnen“, so Karina Schmitt. „Dies sei dieses Jahr aber normal“, wie Volker Möllenkamp vom Turnierservice zu berichten wusste. „Auch auf den anderen Reitturnieren in der Umgebung, wie zum Beispiel in Engter oder kommendes Wochenende in Neuenkirchen, sind weniger Startplätze in den Prüfungen reserviert worden als im vergangenen Jahr“, so Möllenkamp weiter.

Sportlich gesehen konnten davon viele Sportler aus der Region profitieren, so zum Beispiel Andreas Hein und Lynn Rooney. In der Abschlussprüfung auf dem Springplatz konnten sich Andreas Hein (RFV Merzen) im Sattel und C.C.Cool den zweiten Platz in der Springprüfung der Klasse L mit Siegerrunde sichern. Hein absolvierte den zweiten Umlauf fehlerfrei in 37,24 Sekunden. Für Lynn Rooney vom gastgebenden Ueffelner Verein reichte es unterdessen am Ende für den dritten Platz. Sie kassierte in der Siegerrunde im Sattel von Cayman einen Hindernisfehler und ritt mit vier Strafpunkten nach 39,25 Sekunden über die Ziellinie. Den Sieg in dieser Prüfung sicherte sich Iuliia Shcherbyna (RV Albersloh) mit Hank. Sie absolvierte den schweren Parcours fehlerfrei in 35,28 Sekunden.

In der Dressurprüfung der Klasse M* gewann Stefan Kleine-Klanker (RFV Alfhausen). Im Sattel von Davy Jones bekam er von den Richtern die Note 7,7. Zweite wurde Neele Staubermann (RFV Lingen) mit Scotty C. Mit der Note 7,3 konnte sich Isabel Hein (RV Merzen) im Sattel von Midori den dritten Platz sichern. Den vierten Rang teilen sich Nele Lillian Terstegge (RFV Ueffeln-Balkum) mit Favorite Floyd und Paula Rietbrock (RFV Nortrup) mit Susi. Die beiden beiden Reiterinnen bekamen von den Richtern eine 7,2.

Romy Wichmann (RFV Ueffeln-Balkum) im Sattel von Schulpony Nala sicherte sich mit der Note 7,1 im Wettbewerb bei den sechs- bis achtjährigen Reitern den zweiten Platz.

Viel Arbeit während des Turniers hatten auch die vierbeinigen Mitglieder aus Ueffeln. Die Schulponys Nala, Lotte, Polly und Wilhelm Tell sorgten dafür, dass auch die Nachwuchsreiter des Vereins in den Reiterwettbewerben gute Platzierungen erzielten. So sicherte sich beispielsweise Romy Wichmann in der Gruppe der Jahrgänge 2011-2013 im Sattel von Nala mit der Note 7,1 den zweiten Platz. Editha Kloskowski Ritt auf Polly wurde mit einer 7,0 und dem dritten Platz belohnt. Ebenfalls einen dritten Platz konnte Mathilda Kloskowski auf Nala in der Gruppe des Jahrgangs 2010 verbuchen. 

Ein besonderes Auge legten die Richter auch auf die Sicherheit im Reitsport. So nahmen sie während einer Nachwuchsprüfung eine junge Teilnehmerin aus der laufenden Prüfung heraus, da das Pony offensichtlich zu diesem Zeitpunkt mit der Situation überfordert war. „Wir haben die Teilnehmer in der Gruppe nochmals in die Gangart Schritt wechseln lassen, damit sich das Pony vielleicht doch noch beruhigt, aber auch das brachte nicht den gewünschten Effekt bei dem Tier. Sicherlich ist das für die junge Teilnehmerin nicht schön, aber zur eigenen Sicherheit und der der anderen Teilnehmer war dies die richtige Entscheidung“, so Dr. Norbert Prang.


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