Turnier des SC Epe/Malgarten Die "Sandplatzgötter" siegen erneut beim Beachtennis in Epe

Von Holger Schulze

30 Teams hatten sich zum Beachtennis-Turnier 2019 des SC Epe/Malgarten angemeldet. Foto: Holger Schulze30 Teams hatten sich zum Beachtennis-Turnier 2019 des SC Epe/Malgarten angemeldet. Foto: Holger Schulze

Bramsche. Die "Sandplatzgötter" Niklas Vortmann und Kai Strupat haben beim zweiten Beachtennis-Turnier des SC Epe/Malgarten ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigt.

Das erste Tennisdamen-Team der SC Epe/Malgarten richtete das Turnier an der IGS Bramsche aus. Nach 19 teilnehmenden Teams bei der Premiere 2018 hatte sich der Spaßfaktor beim Umgang mit den bunten Filzbällen im tiefen Sand offensichtlich herumgesprochen, so dass dieses Mal mit 30 gemeldeten Teams die Obergrenze des organisatorisch Machbaren erreicht war.  

Aufgeteilt in sechs Gruppen mit je fünf Teams wurden im Modus "Jeder gegen jeden" innerhalb der jeweiligen Gruppen die Teilnehmer für die anschließende Haupt- und Nebenrunde ermittelt. Mit den acht erfolgreichsten Teams ging es dann in der Hauptrunde mit den Finals weiter. Gleiches geschah in der Nebenrunde, in der die folgenden acht Bestplatzierten ebenfalls um einen Pokal spielten. Gefördert wurde das Turnier durch den Ortsrat Epe.  

Komplett durchgemischt war die Besetzung der einzelnen Teams und es wurde ohne Rücksicht auf die Zusammensetzungen gegeneinander gespielt. Einen wirklichen Nachteil, wenn eine reine Damenmannschaft gegen ein Herrenduo antrat, konnte Lisa-Marie Vortmann, eine der Organisatorinnen, nicht erkennen. Schließlich „geht es in erster Linie um den Spaß und in diesem Jahre haben sich auch einige Fußballspieler angemeldet mit wenig Vorerfahrung mit dem Tennisschläger”, berichtete Vortmann.

Bestätigt wurde ihre Einschätzung aus den Erfahrungen vom vergangenen Jahr, als die Nebenrunde von einem reinen Frauenteam gewonnen wurde. In der Hauptrunde jedoch dominierten die „Sandplatzgötter“, die am Samstag mit Königskrone auf dem Kopf und einem Purpurmantel auf den Schulter die Titelverteidigung versuchten - und trotz der vielleicht doch etwas hinderlichen Bekleidung am Ende tatsächlich erneut siegten.

Foto: Holger Schulze

Um den Spaßfaktor zu steigern, waren die Teilnehmer im Vorfeld aufgefordert worden, sich lustige Namen und Trikots zu überlegen, die dann ebenfalls prämiert wurden. Und so baumelte schon mal eine Krawatte am Hals eines Wettbewerbers. Oder es wurden schrille Farben oder witzige Sprüche auf dem Rücken der Teilnehmer gewählt. Auch Teamnamen wie „Der Schniet muss miet“, „We don't give a duck“, „Schlechtschmetterfront“ oder „Beachtennis for future“ machten deutlich, dass es beim Strandtennis an den Volleyballnetzen auch diesmal wieder hauptsächlich um die reine Gaudi ging.  

Foto: Holger Schulze

Mit rund 100 Zuschauern rechneten die Veranstalter zudem, und diese bekamen überwiegend sportliche junge Menschen in bunten Trikots und dem einen oder anderen Hechtsprung zu sehen.  


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN