Sommerkulturprogramm 2019 in Bramsche Old Buttons steigen in Hesepe mit "Born to be wild" ein

Von Holger Schulze

Die Old Buttons stiegen mit „Born to be wild“ in den Abend ein. Fotos: Holger SchulzeDie Old Buttons stiegen mit „Born to be wild“ in den Abend ein. Fotos: Holger Schulze

Bramsche. Mit „Born to be wild“, einem der Klassiker aus dem Repertoire freiheitsliebender Rock 'n' Roller, schlugen die Old Buttons beim Sommerkulturkonzert am Gasthaus Bischof-Reddehase gleich zu Konzertbeginn den ersten populär-musikalischen Pflock ein.

Die fünf in Würde leicht ergrauten, doch keinesfalls müde gewordenen Musiker versorgten das Publikum am Samstagabend mit vielem von dem, was zwischen 1960 und 1980 die Beine auf den Tanzflächen dieser Welt in Bewegung gehalten hatte. Heinz Fischer (Sologitarre, Saxofon und Gesang), Jörg Otto (Gitarre, Mundharmonika und Gesang), Peter Krumdieck (Rhythmusgitarre sowie mit Stimme), der Schlagzeuger und Sänger Lutz Herrmann sowie Hans-Jürgen Sieksmeyer (Bass) spielten vor einem Publikum, das es sich unter dem lauschigen Blättergrün im Außengelände der Heseper Gastwirtschaft gemütlich gemacht hatte.  

In der langsam untergehenden Sonne saßen die Gäste auf Barhockern, Bänken oder in Strandkörben und ließen es sich bei allerlei Getränken gutgehen. Die Musik störte die zahlreichen Unterhaltungen nicht – und umgekehrt war es wohl ebenso.  

Das Außengelände der Gaststätte in Hesepe war gut besucht.

„Es soll möglichst so klingen, wie früher bei Samba Franz.“ Mit diesem Spruch – bezogen auf einen einstigen Auftrittsort der Band – beschreiben die "Alten Knöpfe" gerne eine Botschaft ihrer Konzerte. Möglichst nahe am Original wollen sie sein, ein bisschen Sound von damals vermitteln und unverschnörkelt Musik machen.

Ob mit „Mary Lou“ oder „Knockin' on Heaven's Door“, die fünf Hobbymusiker ließen ihr mehrstündiges Programm laufen und spielten Perlen der Popmusik, die ihnen selbst unverändert Freude machen. Das Mitsingen war dem Publikum nicht verboten und kam sogar gelegentlich vor. Vor allem jedoch durften die Zuhörer – zumeist mittleren Alters – in musikalischen Erinnerungen schwelgen.  

Fünf- bis sechsmal pro Jahr reaktivieren die Old Buttons übrigens nach eigenen Angaben dieses Lebensgefühl vor Publikum. Und sie bekommen auch etwas dafür zurück – häufig zwischen den Titeln gespendeten Beifall.


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