Verleihung der Bramscher Rose Bramscher Sportlerwahl künftig eher im Jahr

Mit der Bramscher Rose präsentieren sich die Sportler des Jahres nach der Ehrung in der Kornmühle. Foto: Heiner BeinkeMit der Bramscher Rose präsentieren sich die Sportler des Jahres nach der Ehrung in der Kornmühle. Foto: Heiner Beinke

Bramsche. Die Ehrung der Bramscher Sportler des Jahres soll künftig wesentlich früher im Jahr erfolgen. Das wurde am Rande der Verleihung der Bramscher Rose am Donnerstagabend in der Kornmühle bekannt.

Der kleine Saal war vollbesetzt, die Wände nicht nur mit den T-Shirts der laufenden Sonderausstellung,sondern auch mit Fußbällen, einem Kanu und einem Trainings-Schwebebalken geschmückt: Der Rahmen stimmte, freute sich Bürgermeister Heiner Pahlmann bei seiner Begrüßung. Dass in diesem Jahr so wenig Vorschläge eingereicht wurden, könne die Leistung der Nominierten nicht schmälern, betonte er. 

Am Beispiel der nominierten Fußballer des FC SW Kalkriese machte Pahlmann deutlich, warum ein früherer Termin für die Wahl sinnvoll sei. Die Mannschaft sei vorgeschlagen worden für den Aufstieg in die Bezirksliga im Jahr 2018. Zum jetzigen Zeitpunkt habe das Team aber bereits den wundersamen Klassenerhalt in letzter Sekunde gefeiert.

Foto: Christian Hesse


Der Vorsitzende des Stadtsportverbandes, Christian Kuhlmann,übernahm schließlich die Vorstellung der Nominierten und der Sportler des Jahres. Da ging es bei den Einzelsportlern übersichtlich zu: Die zwölfjährige Lenya Menkhaus bei den Frauen und der 42-jährige Thomas Freese bei den Herren waren als einzige Nominierte gleich auch Sportler des Jahres. Kuhlmann (rechts) betonte, dass beide diesen Titel aufgrund ihrer Leistungen verdient hätten. Lenya Menkhaus habe im Turnen überragende Leistungen gezeigt. Die Auszeichnungen überreichte für die Stadt der stellvertretende Bürgermeister Karl-Georg Görtemöller.

Foto: Heiner Beinke


Thomas Freese sei über ein Jahr in allen Rennen ungeschlagen geblieben und so am Ende auch Weltmeister geworden. Die Bramscher Nachrichten werden die beiden Sportler des Jahres in der nächsten Woche in ausführlichen Portraits vorstellen, so wie das bei den Mannschaften des Jahres vor der Wahl der Fall war.

Foto: Heiner Beinke


Die Bekanntgabe der Sieger dieser Wahl war dann der Höhepunkt des Abends in der Kornmühle. Die B-Jugend des FCR Bramsche setzte sich vor der Herrenmannschaft aus Kalkriese und den Oldie-Kickern aus Engter durch und darf sich über den Titel "Mannschaft" des Jahres" freuen: 

Foto: Heiner Beinke


Ob es auch mit dem Klassenerhalt in der Landesliga klappt, wird sich endgültig am Samstag entscheiden, wenn der Osnabrücker SC als direkter Konkurrent um 16 Uhr auf dem Wiederhall antritt.

Ehrenamt

Nicht zur Wahl standen die ehrenamtlichen Helfer, die für ihren mehr als 25-jährigen Einsatz für ihren Verein ebenfalls mit der Bramscher Rose ausgezeichnet wurden. Es sind Bettina Brüggemann (SC Achmer), Wilhelm Stenzel (Schützen Kalkriese), Renate Geisler (Radsportabteilung TuS Bramsche) sowie Winfried Kebbe und Harald Böse (beide Volleyballabteilung des TuS Bramsche).

Klasse statt Masse

Auch wenn es in diesem Jah nur wenig Kandidaten gab, bedeute die neue Wahl eine deutliche Aufwertung der Ehrung, fand Christian Kuhlmann. Auch in Zukunft werde dabei das Prinzip "Klasse statt Masse" gelten, meinte der Sportverbandsvorsitzende. Nach den bisherigen Rückmeldungen aus den Vereinen erwarte er für 2019 deutlich mehr Kandidaten. 



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