Festmesse für Jens Brandebusemeyer Bramscher Gemeinde St. Martinus begrüßt neuen Pfarrer

Von Holger Schulze

Jens Brandebusemeyer (Zweiter von links in der Reihe der katholischen Geistlichen) wurde am Sonntagnachmittag mit einer Festmesse in der Heilig-Geist-Kirche als neuer Pfarrer der Bramscher Kirchengemeinde St. Martinus begrüßt. Foto: Holger SchulzeJens Brandebusemeyer (Zweiter von links in der Reihe der katholischen Geistlichen) wurde am Sonntagnachmittag mit einer Festmesse in der Heilig-Geist-Kirche als neuer Pfarrer der Bramscher Kirchengemeinde St. Martinus begrüßt. Foto: Holger Schulze

Bramsche. Mit einer Festmesse hat die katholische Kirchengemeinde St. Martinus Bramsche am Sonntagmachmittag ihren neuen Pfarrer Jens Brandebusemeyer begrüßt.

„Ich bin sicher, dass wir gut miteinander auskommen werden“, lauteten die Empfangsworte, die der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Konrad Notzon, dem Geistlichen bereits im Eingangsbereich der Kirche zukommen ließ. Nach der symbolischen Übergabe der Kirchenschlüssel durch Pfarrer Hubert Schütte aus Fürstenau und einem eigenen Gebet zog Jens Brandebusemeyer schließlich unter der Begleitung etlicher Geistlicher der verschiedenen Konfessionen in den Altarraum ein. 

Schütte zeichnete kurz Brandebusemeyers Vita nach, unter anderem mit der Erwähnung von Stationen in Schottland, Rom, Wien sowie in verschiedenen Pfarreien. Nach Verlesung der Ernennungsurkunde, unterzeichnet von Bischof Franz-Josef Bode, vervollständigten die Übergabe des Priestersitzes, von Ambo und Evangeliar, des Taufgeschirrs, der Beichtstola und schließlich des Altars die Einführung Brandebusemeyers in seinen neuen Dienst in St. Martinus. Umrahmt wurde all dies von verschiedenen liturgischen Elementen und drei Liedern durch den Kinderchor.  

„Ich freue mich auf die neue Aufgabe“, versicherte Jens Brandebusemeyer der versammelten Gemeinde und verlieh ferner seiner Freude über die vielen neuen, aber auch einige bekannte Gesichter in der gut besuchten Heilig-Geist-Kirche Ausdruck.

Die Predigt, gehalten von Pfarrer Hubert Schütte, griff zwei Elemente des christlichen Glaubens heraus. Jesus strahlt den Glanz der Herrlichkeit des Gottes der Liebe auf uns Menschen aus. Die Menschen brauchen keine Angst mehr haben, nicht einmal vor dem Tod, war zusammengefasst der eine Aspekt. Machtausübung und Menschen, die ihre Macht und Stellung ausnutzen und andere gar missbrauchen, das zweite Element.  

Im Rahme der Grußworte machte Konrad Notzon aus seiner Freude, einen interessanten, dynamischen Pfarrer bekommen zu haben, kein Hehl. Pastoralreferent Klaus-Heinrich Rahe stellte die dreifache Bereitschaft der St. Martinusgemeinde zur Offenheit bei der Fusion der ehemals drei selbstständigen Gemeinden, bei der Ökumene und der Sozialraumanalyse heraus und zeigte sich sicher, dass der neue Pfarrer in diesen Prozess hineinpasse.  

Die Ökumene war auch ein Stichwort von Bürgermeister Heiner Pahlmann, „das uns alle an- und umtreibt. Auch hätte sich Jens Brandebusemeyer als ein Mann der klaren Worte profiliert, eine Fähigkeit, „die für die Kirche und für die gesamte Gesellschaft wichtig ist“, meinte  Pahlmann. Der Superintendent des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises, Hans Hentschel, äußerte in seinem Grußwort den Wunsch, dass nicht nur die Pfarrer und Pastoren das Hirtenamt ausüben, sondern, „dass alle Menschen es lernen, einander Hirte zu sein“. Ferner verwies Hentschel ebenfalls auf die in Bramsche sehr lebendige Ökumene. 

Willkommensworte von der Krankenhausseelsorgerin, von Vertreterinnen und Vertretern der Martinusschule, den Nachbargemeinden "Neues Leben" und "Arche" sowie vom Ortsbürgermeister von Epe-Malgarten rundeten schließlich die guten Wünsche zum Amtsantritt von Pfarrer Jens Brandebusemeyer ab.


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