30 Jahre Grundschule Im Sande Bramscher Grundschule feiert Jubiläum und neuen Schulhof

Begeisterte Eltern und Schüler gleichermaßen: Die Roses Allstars vom TUS Bramsche. 30 Cheerleader boten ein buntes Programm mit akrobatischen Einlagen unter der Leitung von Saskia Knollmann, einer ehemaligen Europameisterin.Begeisterte Eltern und Schüler gleichermaßen: Die Roses Allstars vom TUS Bramsche. 30 Cheerleader boten ein buntes Programm mit akrobatischen Einlagen unter der Leitung von Saskia Knollmann, einer ehemaligen Europameisterin.

Bramsche. Mit einem großen Fest hat die Grundschule Im Sande in Bramsche ihr 30-jähriges Jubiläum und die Einweihung ihres neuen Schulhofs gefeiert.

Dosenwerfen und Eierlaufen waren nur einige der Disziplinen, die zur Teilnahme an der Tombola angeboten wurden. Die Cheerleader vom TUS Bramsche, die Roses Allstars, präsentierten ein mit reichlich Applaus bedachtes Show- und Akrobatikprogramm und die Schüler feierten sich, die Schule und das neu gestaltete Gelände mit einem „Happy Birthday liebe Schule“ und einem von Susanne Renzenbrink eigens zu dem Anlass komponierten Rap.

Bürgermeister Heiner Pahlmann zeigte sich begeistert von dem Zusammenhalt an der Schule und dem Engagement von Lehrern, Eltern und Großeltern. Der neue Schulhof sei ein gutes Signal für die Kinder, dass man gemeinsam „Großes erreichen kann“ und sich ehrenamtliches Engagement lohnt. Das Projekt würdigte Pahlmann als beispielhaft für eine gute Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung und Schule.

Foto: Andreas Wenk



Schulleiter Klaus Feldkamp wie Bürgermeister Heiner Pahlmann würdigten das Engagement von Lehrern, Eltern und Sponsoren. Vor allem die Eltern hatten durch rund 1.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit und unterstützt von örtlichen Unternehmen das Optimum aus den rund 100.000 Euro für Baukosten zur Verfügung stehenden Budget herausgeholt. Bereits für die Planung hatte sich eine Whatsapp-Gruppe zusammengefunden. Herausgekommen ist eine abwechslungsreiche Spiel- und Sportlandschaft für die rund 200 Schüler.

Um etwas Geduld hatte Schulleiter Klaus Feldkamp die Schüler gebeten, damit Mitglieder des Fördervereins und der Whatsapp-Gruppe „Brainstorming Außengelände“ das Absperrband in einem feierlichen Akt zerschneiden und den neuen Schulhof freigeben konnten. Mit dabei Bürgermeister Heiner Pahlmann und Pastor Arne Hüttmann (rechts).

Foto: Andreas Wenk


Auf ein kindgerechtes Maß verkürzt, schilderte Feldkamp auch die Historie der Schule. Die Anfänge gehen auf das Jahr 1964 zurück, in dem auch Feldkamp geboren wurde. Vor 30 Jahren koppelte sich die Grundschule Im Sande dann von der Meyerhofschule ab und wurde selbstständig, nachdem holländische Soldaten und ihre Familien die Stadt verlassen hatten. Zuvor waren deren Kinder in getrennten Gebäuden und Klassen unterrichtet worden.

Als Symbol für den ersten Jahrgang in der selbständigen Grundschule Im Sande rief Feldkamp Anatoli Kramm mit seinen Kindern auf die Bühne. Der erklärte, er sei stolz darauf, dass auch seine Kinder die Grundschule Im Sande besuchen. Gute Erinnerungen hegt auch Veronika Lauxtermann. Auch sie machte hier einst ihre ersten Schulerfahrungen und ist heute im Förderverein als zweite Vorsitzende aktiv. „Wenn ich nicht so überzeugt von der Schule wäre, würde ich mich nicht so engagieren“, sagt sie. So scheint es vielen Eltern zu gehen, denn bei der Schulhofgestaltung haben sie kräftig mit angefasst. Selbst Baggerarbeiten wurde teilweise in Eigenregie übernommen, um den Kindern beste Möglichkeiten für Bewegung und Spiel zu bieten. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Kletterburg, Schaukeln und eine Hügellandschaft bieten viel Abwechslung, ganz anders als die „Betonwüste“, an die sich Lauxtermann noch erinnert.

In einer kurzen Andacht bat Pastor Arne Hüttmann um Gottes Segen. Als er vor fünf Jahren in die St. Johannis-Gemeinde kam, versprach er, nicht nur Seelsorger, sondern auch Nachbar zu werden und würdigte die Neugestaltung des Schulhofes als ein großes Nachbarschaftsprojekt.


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