Eröffnung bei 12 Grad Letztes Saison im Freibad Ueffeln vor der Renovierung

Freuen sich auf die neue Freibadsaison und auf die im Herbst beginnende Renovierung: Andreas Bettenbrock (Förderverein Freibad Ueffeln), Ortsbürgermeister Wilhelm Clausing, Heiner Pahlmann, Schwimmeisterin Nadine Schäfers und Jürgen Brüggemann . Fotos: Andreas WenkFreuen sich auf die neue Freibadsaison und auf die im Herbst beginnende Renovierung: Andreas Bettenbrock (Förderverein Freibad Ueffeln), Ortsbürgermeister Wilhelm Clausing, Heiner Pahlmann, Schwimmeisterin Nadine Schäfers und Jürgen Brüggemann . Fotos: Andreas Wenk

Ueffeln. Etwa ein Dutzend Schwimmer hat es bei rund zwölf Grad Außentemperatur zur Eröffnung des Ueffelner Freibad gezogen. Mit dem Saisonstart am Freitag geht eine Ära zu Ende. Bis zum 1. September bleibt das Bad in seiner nostalgischen Optik erhalten.

 Bereits am 2. September, so Stadtwerke-Geschäftsführer Jürgen Brüggemann, sollen die Umbauarbeiten beginnen. Anders als in den Vorjahren wird das Saisonende in diesem Jahr nicht vom Wetter abhängen, sondern ist genau terminiert. Ein Bauschild soll schon in den nächsten Wochen vor dem Eingang einen Eindruck davon vermitteln, wie das Freibad Ueffeln ab 2020 aussehen wird. Der Beckenrand soll um einen halben Meter angehoben und damit die Wassertiefe am neuen Drei Meter-Sprungturm auf 3,80 Meter erhöht werden. Die Gesamtkosten betragen nach jetzigem Stand 1,8 Millionen. Ortsbürgermeister Wilhelm Clausing möchte auch die Fläche für Sonnenliegen vergrößern und später auch die sanitären Anlagen und den Kiosk erneuern, aber das wird voraussichtlich nicht alles auf einmal geschehen. 

"Großer Zusammenhalt"

Bürgermeister Heiner Pahlmann meinte, die Ueffelner hätten sich die bevorstehende Renovierung selbst verdient, durch „großen Zusammenhalt und eine tolle Organisation.“ Vor allem, dass mündliche Absprachen eingehalten würden und das „funktioniert“, hob Pahlman hervor. Die Ueffelner hätten damit unter Beweis gestellt das man „gemeinsam eine Menge erreichen kann.“ Er hoffe, dass das Dorf damit noch stärker zusammenwachse. Das sieht auch Andreas Bettenbrock als Vorsitzender des Freundeskreises so. Die Ratsentscheidung, das Freibad zu renovieren, habe enorme „Kräfte freigesetzt.“ Brüggemann äußerte die Hoffnung auf eine gute 46. Freibadsaison in Ueffeln, auch wenn die Rekordzahl vom Vorjahr mit mehr als 35.000 Besuchern kaum zu toppen sein werde. Denn schon jetzt stehe fest, dass der Sonntag, 1. September, für 2019 der letzte Schwimmtag sein werde. Andreas Bettenbrock will die Saison deshalb noch lange nicht verloren geben. Er erinnerte daran, dass es zum Badeauftakt im Rekordsommer 2018 ebenso kühl gewesen sei.

Höhere Eintrittspreise

Unabhängig vom unfreundlichen Wetter und bedecktem Himmel: Die Wassertemperatur war am Freitag auf 25 Grad aufgeheizt und so soll es auch bleiben. Die Einzeleintrittspreise liegen jetzt um 0,50 Euro höher als im Vorjahr: Erwachsene zahlen nun 3,50, Kinder zwei Euro. Teurer werden auch die Saisonkarten. Sie liegen zwischen 35,- Euro für Jugendliche, 70,- Euro für Erwachsene und 90,- Euro für Familien, wobei Energiekunden der Bramscher Stadtwerke nach Prüfung ein Rabatt eingeräumt wird. Die Kosten für ein Familienticket reduzieren sich damit beispielsweise auf 60 Euro.

Trotz höherer Preise will man im Nordkreis bis hin nach Osnabrück weiter viele Besucher anlocken. Für Ortsbürgermeister Clausing gilt es vor allem mit „Sauberkeit und Freundlichkeit“ weiter zu punkten. 

Besonders Jugendliche dürften sich darüber hinaus über das freie WLan freuen, meint er. Neben wetterabhängigen Tagesgästen setzt er aber vor allem auf eine treue Stammklientel. 


Erste Schwimmerin der Saison: Uschi Sandfort konnte es gar nicht abwarten. Kaum hatte das Freibad um Punkt zwölf Uhr eröffnet, zog die Weltenbummlerin, die gerade von einer langen Reise zurückgekehrt ist, schon die ersten Bahnen.



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