Joghurt und Frischkäse produziert In der Ausbildung mit Erasmus von Bramsche nach Frankreich

Spannende Eindrücke sammelte Niina Shiiba während ihres Aufenthalts in Nordfrankeich. Foto: ConceptwerkSpannende Eindrücke sammelte Niina Shiiba während ihres Aufenthalts in Nordfrankeich. Foto: Conceptwerk

Bramsche. In der Ausbildung ins Ausland – dieses Angebot nehmen immer mehr junge Menschen in Anspruch. So auch Niina Shiiba, im zweiten Ausbildungsjahr zur Fachkraft für Lebensmittel bei Leiber in Bramsche. Sie bekam das Angebot, über das Erasmus-Programm der EU an einer Fahrt nach Frankreich teilzunehmen.

Ziel der Reise war es,  Auszubildenden aus Deutschland einen Eindruck zu vermitteln, wie in Frankreich in der Lebensmittelbranche gearbeitet wird. Schließlich ist ja gerade Frankreich berühmt für seine gute Küche und gute Lebensmittel.

„Ich musste nicht lange überlegen, als ich das Angebot von meinem Ausbilder bekam“, sagt Niina Shiiba. „Mit sechs Schüler/innen aus meiner Berufsschule sind wir für eine Woche nach Rennes gefahren.“ Die Woche stand für die Azubis aber nicht nur im Zeichen von Unternehmensbesichtigungen und Schulbesuchen. Schon auf der Hinfahrt wurde die berühmte Insel Mont Saint-Michel besucht. Besonders spannend war für Niina Shiiba der Besuch der Schule für Lebensmittel in Rennes. Es gibt dort eine kleine Produktion und ein eigenes Labor. „In den Tagen dort hatten wir Gelegenheit Butter, Frischkäse und Joghurt anzusetzen. 



Am Ende der Woche konnten wir unsere selbst hergestellten Produkte dann auch verkosten“, erzählt die Auszubildende. Anders als in Deutschland gibt es in Frankreich keine duale Ausbildung. So muss die Schule für die Ausbildung in Frankreich auch aus eigener Tasche bezahlt werden.

Spannend war für die Auszubildende auch der Besuch in der französischen Gewürzfirma Solina Saveur SA und der Austernfarm in St. Malo sowie natürlich ein langer Strandbesuch.

„Ich kann so einen Austausch nur empfehlen, es erweitert den Horizont und macht Spaß, einmal zu schauen, wie in anderen Ländern gearbeitet wird“, sagt Niina Shiiba. Franz Lobenberg, Personalchef bei Leiber ergänzt: „Es ist uns wichtig, den jungen Menschen eine abwechslungsreiche qualifizierte Ausbildung zu bieten. Wer Interesse hat, den unterstützen wir dabei, für einen gewissen Zeitraum im Rahmen der Ausbildung, ins Ausland zu gehen oder auch in ein anderes Unternehmen einmal reinzuschnuppern. In unser Werk in Polen nehmen wir regelmäßig Auszubildende mit."


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