Künftig Seniorenwohnen Umbau des ehemaligen "Adria" in Bramsche hat begonnen

Das ehemalige Restaurant "Adria" in Bramsche wird umgebaut. Künftig sollen im "Haus am Hasesee" – so der Arbeitstitel" – Senioren wohnen können. Foto: Björn DieckmannDas ehemalige Restaurant "Adria" in Bramsche wird umgebaut. Künftig sollen im "Haus am Hasesee" – so der Arbeitstitel" – Senioren wohnen können. Foto: Björn Dieckmann

Bramsche. Die Arbeiten zur Umgestaltung des ehemaligen Bramscher Restaurants "Adria" in ein Wohngebäude für ältere Menschen haben begonnen.

Genauer gesagt handele es sich "um die Vorarbeiten für die Vorarbeiten", drückt es Paul Roosmann aus, ein Architekt aus Lingen/Ems, der mit seinem Büro IPS Projekte GmbH & Co. KG durch den neuen, noch nicht öffentlich bekannten Eigentümer mit der Entwicklung des Vorhabens beauftragt wurde. 

Nachdem bereits vor einigen Wochen ein Bauzaun und Schuttcontainer an dem Gebäude "Auf dem Damm 5" aufgestellt worden waren, "sind wir jetzt in der 'staubigen Phase'", umschreibt es Roosmann bildhaft: Das Haus werde entkernt, außerdem soll in Kürze der längliche Anbau abgerissen werden, in dem die Kegelbahn des Restaurants "Adria" untergebracht war.

Foto: Björn Dieckmann


Das markante Gebäude soll sodann aufwändig renoviert und umgestaltet werden, um künftig Seniorenwohnen zu ermöglichen. Die genauere Ausgestaltung will Roosmann in einigen Wochen erstmals der Öffentlichkeit vorstellen, dann auch mit dem jetzigen Eigentümer des Hauses, der zudem auch Betreiber der künftigen Einrichtung sein wird. 

Verkauft worden war die Immobilie im Frühjahr 2018, nachdem die jahrzehntelangen Eigentümer über einen längeren Zeitraum nach Interessenten gesucht hatten. Die letzten Pächter hatten Ende Februar 2016 den gastronomischen Betrieb aufgegeben.

In einer ersten Stellungnahme nach dem Erwerb hatte Roosmann zunächst lediglich von einer künftigen Nutzung des Gebäudes im Bereich  "Seniorenwohnen" gesprochen, möglicherweise auch Betreutes Wohnen oder mit einem Pflegebereich. Ein Teil des Hauses könne eventuell auch für sogenannte „Junge Pflege“ vorgehalten werden, also für jüngere Pflegebedürftige, die beispielsweise nach einem Unfall nicht mehr zuhause leben können.

Welche Ausprägung es nun tatsächlich wird, soll also wohl in Kürze bekanntgegeben werden. Der Charakter dieses "schönen Hauses", so Roosmann, solle aber auf jeden Fall erhalten bleiben – auch, aber nicht nur wegen der Vorgaben des Denkmalschutzes. 


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