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17 Oldtimer unterwegs Schnauferltreffen beim Café Harmonie in Achmer

Von Holger Schulze, Holger Schulze | 30.06.2016, 16:12 Uhr

17 Fahrzeuge im Alter von jeweils 100 Jahren und mehr waren am Donnerstag vor dem Café Harmonie in Achmer zu bewundern.

Am Donnerstagvormittag begrüßten die Cafébetreiber Hanna und Elmar Hermes, unterstützt von ihrer Tochter Tanja, einen ganzen Konvoi von Oldtimerfans. Das „26. Internationale Ibbenbürener Schnauferltreffen“ machte in diesem Jahr wieder einmal mit seiner mehrtägigen Wanderfahrt in der hiesigen Region Station.

Cadillacs, Buiks, Fords

Besitzer von antiken Cadillacs, Buiks, Fords und weiteren selten gewordenen Automodellen hatten bereits den Zoo von Osnabrück besucht. „Zwei unserer Fahrzeuge wurden dort sogar auf das Gelände gelassen und vor dem Tiger- und dem Elefantengehege geparkt“, berichtete Heinz Elfers, im Fachdienst Kultur der Stadt Ibbenbüren beschäftigt und dort für die Organisation des Schnauferltreffens zuständig. „Unsere Philosophie ist es, den Teilnehmern des Treffens immer wieder neue Besonderheiten der Landschaft und des kulturellen Lebens vorzustellen“, ergänzte Heinz Elfers die Informationen zu dem Treffen der Fahrzeuge aus den Baujahren von 1901 bis 1916.

Bis zu 6300 Kilometer

Es ist ein harter Kern von Fahrern, die zu diesem Anlass bis zu 6300 Kilometer für Hin- und Rückweg auf sich nehmen, wie ein Fahrer, der von der Atlantikküste in Portugal vorfuhr. Die meisten jedoch kamen aus der Schweiz und den Niederlanden. Unterstützt wurden sie auf ihren Fahrten durch die Polizei sowie durch die Jugendfeuerwehr Ibbenbüren, die dafür sorgten, dass die betagten Schätze vergangener Automobilbauerkunst, bei der noch ganz klar die Handarbeit überwiegte, sicher an ihrem jeweiligen Ziel ankamen und dort keine Öllachen hinterließen.

Das Kloster Lage sowie das Tuchmacher-Museum zählten nach dem Frühstück im Café Harmonie zu den weiteren Zielen in der unmittelbaren Umgebung.