Gemeinsam aufwachsen Bramscher Kinderzentrum Haus Elbestraße feierlich eingeweiht

Mit einem Lied begleiteten die Kinder vom Haus Elbestraße die Einsegnung der neuen Räume durch den evangelischen  Pastor Arne Hüttmann (2. von rechts) und dern katholischen Pfarrer Tobias Kotte (rechts). Foto: Hildegard Wekenborg-PlackeMit einem Lied begleiteten die Kinder vom Haus Elbestraße die Einsegnung der neuen Räume durch den evangelischen Pastor Arne Hüttmann (2. von rechts) und dern katholischen Pfarrer Tobias Kotte (rechts). Foto: Hildegard Wekenborg-Placke

Bramsche. Mit einer Feierstunde und vielen Gäste ist am Freitag, 15. März 2019 der große Anbau des HpH-Kinderzentrums Haus Elbestraße eingeweiht worden. Eigentlicher Mittelpunkt des Festes waren allerdings die Kita-Kinder und ihr kleiner Zirkus.

Nach mehrjährigen Planungs- und Bauarbeiten hat die Heilpädagogische Hilfe mit dem Projekt an der Elbestraße ein Zentrum für Kinder mit und ohne Förderbedarf geschaffen. Zwei Krippengruppen, zwei Sprachheilgruppen, drei heilpädagogischen Gruppen sowie eine integrativen Regelgruppe finden hier ihren Platz. HpH-Geschäftsführer Guido Uhl bedankte sich bei seiner Begrüßung bei Planern und  Handwerkern für die gute Arbeit, dem Team für das Engagement und die Geduld während der Renovierungsphase, den Nachbarn für ihre Nachsicht und ihr Entgegenkommen, besonders aber auch bei der Stadt Bramsche, die mit ihrer Unterstützung "eine wichtige Botschaft in Richtung Inklusion gesandt"habe. 




Einrichtungsleiterin Eva Pollee nahm den Ball auf und freute sich, dass hier "alle unter einem Dach sind und alle voneinander profitieren." Derart gemeinsam aufzuwachsen, gemeinsam zu spielen und zu lernen sei "eine wundervolle Bereicherung für alle Beteiligten". Und sie fügte hinzu: "Wir können viel von den Kindern lernen , und nicht nur die Kinder von uns".



Bürgermeister Heiner Pahlmann gab einen kurzen Rückblick auf die Geschichte des Hauses Elbestraße, das sich aus dem ehemaligen Wohnhaus der Familie Staas in mehreren Schritten zum modernen Kinderzentrum entwickelt habe. Das Zitat des amerikanischen Autors Herman Melville, das das Team des Hauses Elbestraße der Feier als Motto voranstellte, könne durchaus auch für die Zusammenarbeit zwischen HpH und Stadt gelten: "Das Leben ist eine fabelhafte Reise voller Entdeckungen und Wunder" zitierte Pahlmann den Moby-Dick-Autor. Einrichtungen wie das Haus Elbestraße, der Bramscher Bahnhof und viele weitere mehr seien Zeichen einer vertrauensvollen Zusammenarbeit.




Die Baumaßnahme und auch der Betrieb des Kinderzentrums seien zwar - ebenso wie die Bereitstellung von immer stärker nachgefragten Kita- und Krippenplätzen überhaupt - ein großer finanzieller Kraftakt auch für die Stadt Bramsche, allerdings, so Pahlmann weiter: "Jeder Euro, der hier und in den anderen Kitas und Krippen der Stadt eingesetzt wird, ist gut und nachhaltig investiertes Geld".

Bevor es an die Segnung des Gebäudes ging, überreichte Architekt Andreas Küpker noch den symbolischen Schlüssel für das Gebäude an Einrichtungsleiterin Pollee und HpH-Geschäftsführer Uhl.




"Jeder hat ein Talent, niemals einer alle, oder einer gar nichts", sagte Pfarrer Tobias Kotte. "Begabungen sind  ein Geschenk Gottes. Gott möchte, dass es bunt zugeht",nahm er den inklusiven Charakter des Haus auf, bevor er und sein evangelischer Amtskollege Arne Hüttmann dem Haus und den Menschen darin ihren Segen erteilten.Mit Bezug auf die biblische Geschichte von den Talenten, forderte er: "Wir sollten unsere Talente nicht vergraben, sondern sie nutzen, um füreinander zu sorgen".

Auch die Elternvertreterinnen Eva-Maria Hernandez und Ines Mittelstaedt brachten gute Wünsche mit und Karin Richter von der Kita Pfiffikus lobte stellvertretend für die anderen Kindertagesstätten in Bramsche das Haus Elbestraße als ein "Haus, das Kindern beste Möglichkeiten zur Entfaltung gibt."

Zwischen den Reden und Glückwünschen sorgten die Elbestraßen-Kinder für Abwechslung. Starke Männer zerquetschten Kartoffeln, ...



... oder stemmten Hanteln.


Kleine Artisten sprangen als wilde Löwen durch die Reifen, ...


sie ließen gekonnt die Hoola-Hoop-Reifen tanzen ...




... oder präsentierten sich als Grazien auf dem "Seil".


Das Publikum bedachte die kleinen Artistinnen und Artisten mit reichlich Applaus, bevor die Gäste sich in kleinen Gruppen aufmachten, um die neuen Räume zu erkunden .


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