Derbys haben immer ihren Reiz Bramscher Basketballer fahren ohne Coleman zum QTSV

TuS-Youngster Jakob Freimuth (links) im Spiel gegen den TK Hannover. Archivfoto: Rolf KamperTuS-Youngster Jakob Freimuth (links) im Spiel gegen den TK Hannover. Archivfoto: Rolf Kamper

knap Bramsche. Das große Ziel ist erreicht, die Saison aber noch nicht vorbei. So lauten die Vorzeichen für die Regionalliga-Basketballer des TuS Bramsche, wenn die Korbjäger am Sonntag, 17. März 2019, beim TSV Quakenbrück antreten. Ihr vorletztes Saisonspiel bestreiten die Ademax Red Devils in der Artland Arena. Los geht es um 16 Uhr.

Während die „Roten Teufel“ im Heimspiel gegen den TK Hannover die erhoffte Meisterschaft feiern konnten, mussten die Burgmannstädter im Kampf um Platz zwei einen herben Rückschlag einstecken. Nach der 62:79-Niederlage beim Osnabrücker TB hat der QTSV neun Siege und fünf Pleiten auf dem Konto. Hinter Bramsche (15/1) und Wolfenbüttel (11/4) rangieren die Gastgeber damit aktuell auf Tabellenrang drei.

TuS hat keinen Druck mehr

Die Red Devils werden den sicheren Titel nutzen, um in Quakenbrück ohne jeglichen Druck aufspielen zu können. Ob TuS-Trainer Roland Senger im Derby auf eine veränderte Rotation setzen wird, muss allerdings abgewartet werden. Trotz der erreichten Meisterschaft ist das Duell mit dem Lokalrivalen kein Spiel wie jedes andere.

Bereits im Hinspiel hatte Bramsche die Weichen in Richtung Spitzenplatz gestellt. Der überdeutliche 108:61-Erfolg der Hasestädter sorgte für ein komfortables Polster in Sachen direkter Vergleich. Dass dieser nun gar nicht mehr bemüht werden muss, liegt an der eindrucksvollen Siegesserie des TuS und einigen QTSV-Niederlagen, die bei Bramsches Titelkonkurrenten nicht unbedingt zu erwarten waren.

Coleman läuft nicht auf

Unter dem Strich geht es für das Team von Roland Senger aber nur noch darum, die Saison ordentlich zu Ende zu spielen. Ein weiterer Derbysieg käme dem überlegen Meister der 2. Regionalliga Nord/West dabei nicht ungelegen.

Ob TuS-Forward Cameron Coleman die Topscorer-Krone einheimsen wird, ist nicht mehr in der Hand des Bramschers. Der US-Amerikaner liegt mit durchschnittlich 26,0 Punkten knapp hinter Osnabrücks Denzel Brito (26,6). Coleman wird beim QTSV aber nicht auflaufen.

Im Training ist die Luft raus

„Wir können völlig ohne Druck rangehen und viel ausprobieren. Gerade mit Blick auf die kommende Saison kann das sehr nützlich sein“, sagt TuS-Coach Roland Senger vor dem vorletzten Saisonspiel seines Teams. Alle unsere Spieler haben noch richtig Lust, die letzten beiden Spiele zu bestreiten. Im Training ist zwar etwas die Luft raus, aber die Mannschaft sieht die letzten beiden Partien nicht als lästige Pflichtaufgaben an. Ich bin mir sicher, dass wir ein gutes Spiel abliefern werden.“


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