Varusschlacht GmbH sucht Teilnehmer Aktion "10 Jahre Feld- zu Friedenszeichen" im Mai in Kalkriese

Die Holz- und Maskenelemente der Stelen gilt es im Zuge des Aktionswochenendes im Mai farbenfroh zu gestalten und zu bemalen. Fotos: Marcus AlwesDie Holz- und Maskenelemente der Stelen gilt es im Zuge des Aktionswochenendes im Mai farbenfroh zu gestalten und zu bemalen. Fotos: Marcus Alwes

Kalkriese. Mit einem Aktionswochenende wird am 4. und 5. Mai 2019 im Museum und Park in Kalkriese an das zehnjährige Jubiläum der Kampagne "Feld- zu Friedenszeichen" erinnert. Im Mittelpunkt stehen dabei die Gestaltung und das Bemalen von 28 neuen Stelen, die die Mitgliedsnationen der Europäischen Union dokumentieren.

Zu Farbe und Pinsel sollen dabei an beiden Tagen (jeweils von 10 bis 18 Uhr) interessierte Bürger greifen. Gerne auch Menschen aus den 28 verschiedenen EU-Ländern. "Wir wollen kleine Teams bilden, die jeweils eine Stele gestalten. Die Stahlstangen, aber auch Farben, Malerschürzen und das anderes Material werden komplett von uns gestellt", sagt der Geschäftsführer der Varusschlacht GmbH, Dr. Joseph Rottmann.

Anmeldungen seien jederzeit telefonisch (05468 920440) oder per Mail (sarah.mueller@kalkriese-varusschlacht.de) möglich. Wer an jenem Wochenende als kreativer Kopf am mutmaßlichen Ort der historischen Varusschlacht privat eine Stele gestalten möchte, sei nach einer kurzen Anmeldung "ebenfalls willkommen", verdeutlicht Rottmann. Die Rohlinge dafür können käuflich erworben werden. 

Die 27 bisherigen Stelen vor dem Museum in Kalkriese stehen zum Verkauf.

"Die Stelen sind dem Erscheinungsbild ehemaliger römischer Feldzeichen nachempfunden. Sie tragen unter anderem Nachbildungen der bekannten, in Kalkriese gefundenen Reitermaske der Römer", so Rottmann. Erstmals war die Aktion "Feld- zu Friedenszeichen" im Jahr 2009 in Kalkriese ins Leben gerufen worden. Mit großem Erfolg. Rund 2000 Stelen seien damals von mehr als 10000 Bürgern aus der Region Osnabrück bunt und phantasievoll gestaltet worden. Einige der Stücke wurden zeitweise sogar vor dem Deutschen Bundestag in Berlin bzw. vor dem Europaparlament in Straßburg aufgestellt.    

Die ersten Rohlinge für die Neuauflage der Friedenszeichen-Aktion wurden einmal mehr in der Jugendwerkstatt "Die Brücke" in Bramsche-Hesepe gefertigt. Weitere sollen bis Anfang Mai folgen. Beim Bemalen der Stelen werden die teilnehmenden Bürger dann von Künstlern begleitet und auf Wunsch beraten. "Die Stelen werden anschließend an prominenter Stelle den Museumspark Kalkriese zieren", heißt es in einer Mitteilung der Varusschlacht GmbH. Jeder Teilnehmer erhalte außerdem eine Freikarte für die Römer- und Germanentage an Pfingsten.

Eine Schautafel erklärt den europäischen Gedanken der Aktion "Feld- zu Friedenszeichen".

Wer unterdessen eine der alten 27 Stelen, die momentan als Gruppe auf dem Parkgelände aufgestellt sind, kaufen möchte, kann sich ebenfalls ab sofort im Büro bei Sarah Müller melden. Das Mindestgebot liegt pro Friedenszeichen bei 100 Euro.     


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