Imke Märkl Kandidatin der CDU Bramscherin tritt zur Bürgermeisterwahl in Molbergen an

Die Bramscherin Imke Märkl (2.v.r.) ist zur Bürgermeister-Kandidatin der CDU Molbergen gewählt worden. Es gratulierten (v.l.) Silvia Breher,  Sebastian Vaske und Christoph Eilers. Foto: Sandra HoffDie Bramscherin Imke Märkl (2.v.r.) ist zur Bürgermeister-Kandidatin der CDU Molbergen gewählt worden. Es gratulierten (v.l.) Silvia Breher, Sebastian Vaske und Christoph Eilers. Foto: Sandra Hoff
Sandra Hoff

Bramsche. Die Bramscherin Imke Märkl ist zur hauptamtlichen Bürgermeister-Kandidatin der CDU Molbergen gewählt worden. Bislang hat sie noch keinen Gegenkandidaten bei der Bürgermeisterwahl am 26. Mai.

"Ich bin ehrlich gesagt selbst überrascht. Für mich ist das jetzt eine ganz unverhoffte Chance auf einen Neustart, bei dem ich meine Leidenschaft für Politik zum Hauptberuf machen könnte", sagte Märkl am Freitag. Zunächst aber will sie "den Ball flach halten", weil noch nicht klar ist, ob SPD und/oder die in Molbergen starke Zentrum-Partei noch Gegenkandidaten aufstellen.

Die Vorsitzende des Bramscher CDU-Stadtverbandes hatte sich am Donnerstagabend bei einer Mitgliederversammlung der CDU Molbergen im zweiten Wahlgang durchgesetzt. Schon im ersten Wahlgang hatte sie die meisten Stimmen bekommen, aber die absolute Mehrheit der 110 anwesenden CDU-Mitglieder verpasst. Ausgeschieden war dagegen nach dem ersten Wahlgang  der von vielen als Favorit gehandelte Jurist Stefan Beumker. Im zweiten Wahlgang bekam Märkl 64 Stimmen, ihr Gegenkandidat Eike Sven Fischer 45.

Belastung

Eine große Siegesfeier habe es nicht gegeben, sagte Märkl, die am Freitag wie gewohnt pünktlich zur ersten Stunde zum Unterricht antrat. Auch den Wahlkampf wird die 56-jährige Gymnasiallehrerin neben dem Beruf organisieren müssen. Ihre ehrenamtlichen Mandate im Bramscher Stadtrat, als stellvertretende Bürgermeisterin und als Fraktionsvorsitzende im Ortsrat Bramsche werde sie "so weit es geht" wahrnehmen.

Im Falle ihrer Wahl würde Molbergen ihr neuer Lebensmittelpunkt werden: "Dann muss ich da wohnen, auch am Wochenende", betonte sie. Dies habe sie auch bei der Versammlung am Donnerstag deutlich gemacht. Aber sie werde "nicht komplett meine Familie verpflanzen." Märkl hatte im Internet die Stellenausschreibung der CDU-Molbergen gefunden und sich beworben.

Bis Anfang April können noch weitere Kandidaten für die Bürgermeisterwahl in Molbergen nominiert werden. Die Zentrumspartei, bei der sich alle drei CDU-Bewerber vorgestellt hatten, machte vor der CDU-Versammlung ihre Unterstützung für den Kandidaten Beumker deutlich. Wie sie sich zu Märkl positioniert, ist noch offen. Die SPD hat angekündigt, Gespräche mit "aussichtsreichen Bewerbern" führen zu wollen.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN