Ausverkauftes "Universum" Bramscher Rudelsingen macht Besuchern jede Menge Spaß

Von Holger Schulze

Den Takt beim Rudelsingen im Bramscher "Universum" gaben Hauke Quaer am Piano und Simon Bröker mit der Gitarre vor. Foto: Holger SchulzeDen Takt beim Rudelsingen im Bramscher "Universum" gaben Hauke Quaer am Piano und Simon Bröker mit der Gitarre vor. Foto: Holger Schulze
Holger Schulze

Bramsche. Zum zweiten Mal gab es ein "Rudelsingen" im Bramscher Kino "Universum". Zum zweiten Mal war es ausverkauft.

 „Spaß“ war der Begriff des Abends, der regelmäßig auf die Frage kam, warum man denn hergekommen sei, als Antwort folgte. Zum zweiten Mal fand am Donnerstag das Rudelsingen im Universum statt. Mehr als 200 singbegeisterte Frauen und Männer hatten wieder ein Ticket erworben, um zu der Animation von Simon Bröker, Gesang und Gitarre, sowie Hauke Quaer am E-Piano die Stimmbänder vibrieren zu lassen.

Im Herbst, bei der ersten Ausgabe im Universum, erlebte Franz-Josef Möllenkamp bereit reichlich viel Spaß. „Die Stimmung ist super. Man kann falsch singen, ohne dass was passiert“, freute sich der Riester auf den anstehenden Abend mit 25 neuen Liedern, die beim letzten Mal nicht gespielt wurden.

„Weil Singen mir so vielen Leuten einfach Spaß macht. Die Anmoderationen sind lustig. Ich denke, es erwartet uns ein kurzweiliger Abend“, erhoffte sich Mareile Niemann-Thomas aus Bramsche.

40 bis 50 Auftritte pro Jahr sind es, mit denen Simon Bröker seit rund drei Jahren auf den unterschiedlichen Bühnen steht. Der angehende Lehrer für Musik und Geschichte kennt also die Knöpfe, auf die gedrückt werden muss, damit das Publikum aufsteht, mitsingt und mitgeht. „Ich freue mich immer, wenn ich ein paar Leute glücklich machen kann“, erzählte der Entertainer vor Beginn der Veranstaltung. In diesen Genuss dürfte er am Donnerstagabend auch wieder gekommen sein. Fröhliche Frauen und Männer erhoben ihre Stimmen, als die ersten Akkorde angespielt wurden. Das aus Livemusik und Texteinblendungen bestehende Rudelsingarrangement startet mit Freddy Quinns legendärem „Heimweh“.


Stets im Stehen wurden die 25 Lieder gemeinsam von den mehr als 200 Besuchern gesungen. Foto: Holger Schulze


Nicole Kemme aus Westerkappeln hatte ihrem Mann diesen Abend zum Geburtstag geschenkt. Auch sie war sich sicher: „Es macht Spaß, weil man sich traut, richtig laut mitzusingen“. „Viel Luft holen und eine tolle Stimmung erleben, die sich auf einen überträgt, wenn 230 Leute singen“, mit diesen Erwartungen ging Andreas Jost-Enneking aus Lotte in Begleitung seiner Mutter den Abend an. Ihr hatte er dieses Erlebnis zu Weihnachten geschenkt. 



So sangen sie also, Jung neben Alt, egal ob begabt oder eher amusisch veranlagt, eine gefällige Auswahl aus Titeln, die so gut wie jeder kennt. Und auf den Gesichtern war das zu sehen, was sonst schon mal im Alltag leicht in den Hintergrund treten kann: Spaß .


Weiterlesen: Wann ist das nächste Rudelsingen in Bramsche?


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