Imke Märkl stellt sich bei CDU vor Bramscherin will Bürgermeisterin in Molbergen werden

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Imke Märkl ist seit Juni 2018 ehrenamtlich stellvertretende Bürgermeisterin in Bramsche. In Molbergen will sie nun als hauptamtliche Bürgermeisterin kandidieren. Archivfoto: Heiner BeinkeImke Märkl ist seit Juni 2018 ehrenamtlich stellvertretende Bürgermeisterin in Bramsche. In Molbergen will sie nun als hauptamtliche Bürgermeisterin kandidieren. Archivfoto: Heiner Beinke

Bramsche. Die Bramscherin Imke Märkl will hauptamtliche Bürgermeisterin von Molbergen werden. Sie ist eine von drei Kandidaten, die der CDU-Gemeindeverband für eine Urwahl des CDU-Kandidaten nominiert hat. Das Stellenangebot hat sie im Internet entdeckt.

"Es hat sofort gekribbelt," beschreibt sie den Moment, als sie die Ausschreibung las. Die 55-jährige Lehrerin sieht die Möglichkeit, "Beruf und Berufung" zu verbinden. Seit 25 Jahren ist sie in der Kommunalpolitik engagiert, zunächst in Bremen, seit vielen Jahren jetzt in Bramsche. Die Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes ist im Juni 2018 zur stellvertretenden Bürgermeisterin gewählt worden.

Die Entscheidung für die Kandidatur habe sie sorgfältig bedacht, betont sie. Im Falle des Falles "würde sich ja das Leben fundamental ändern". Mindestens unter der Woche würde sie dann in der 7680 Einwohner zählenden Gemeinde im Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre wohnen. Und wenn es nicht klappt? Kein Problem, sagt Märkl:

"Dann gehe ich am nächsten Tag zur Schule und das war's."Imke Märkl

Noch ist das Verfahren ganz am Anfang. Der CDU-Gemeindeverband Molbergen hat aus neun Bewerbern drei herausgesucht, die sich am 18. Februar auf einer Mitgliederversammlung vorstellen sollen. Neben Märkl sind das Stefan Beumker aus Löningen (47) und Eike Sven Fischer aus Braunschweig (35) . Alle CDU-Mitglieder können dann am 7. März bei einer Urwahl ihren Kandidaten küren. Die Bürgermeisterwahl ist dann am 26. Mai, dem Tag der Europawahl, Da die CDU klar die absolute Mehrheit in Molbergen hat, dürfte die CDU auch den Nachfolger von Ludger Möller stellen.

In der ganzen Zeit wird sie wie gewohnt an der Schule weiterarbeiten "Das wird eine ganz schöne Herausforderung", weiß Märkl. Sollte sie gewählt werden, würde die siebenjährige Amtszeit als Bürgermeister von Molbergen am 1. November beginnen."Das wäre eine tolle Chance, etwas zu gestalten," findet die Kandidatin. Diese Chance wollte sie nicht ungenutzt verstreichen lassen.


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