Rohlinge aus Hesepe für Varusschlacht-Park Heseper Jugendwerkstatt "Die Brücke" stellt Friedenszeichen her

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In der Jugendwerkstatt "Die Brücke" in Hesepe werden weitere Rohlinge für die Friedenszeichen-Aktion der Varusschlacht GmbH gefertigt. Den Jugendlichen Justin Witte (mit Akkuschrauber) und Niko Rolleder (mit Hammer) schauen unter anderem Brücke-Geschäftsführer Benjamin Kaufmann (2.v.l.), die Pädagogische Leiterin Katrin Rohde (r.) und Varusschlacht-GmbH-Geschäftsführer Dr. Joseph Rottmann (3.v.r.) zu. Fotos: Marcus AlwesIn der Jugendwerkstatt "Die Brücke" in Hesepe werden weitere Rohlinge für die Friedenszeichen-Aktion der Varusschlacht GmbH gefertigt. Den Jugendlichen Justin Witte (mit Akkuschrauber) und Niko Rolleder (mit Hammer) schauen unter anderem Brücke-Geschäftsführer Benjamin Kaufmann (2.v.l.), die Pädagogische Leiterin Katrin Rohde (r.) und Varusschlacht-GmbH-Geschäftsführer Dr. Joseph Rottmann (3.v.r.) zu. Fotos: Marcus Alwes

Hesepe/Kalkriese. Rund 100 Rohlinge für die Neuauflage der Aktion "Feld- zu Friedenszeichen" werden einmal mehr in der Jugendwerkstatt "Die Brücke" in Hesepe gefertigt. Bis etwa Mitte März sollen die Stelen an die Varusschlacht GmbH in Kalkriese ausgeliefert werden.

"Für uns ist das ganz toll, auch diesmal wieder dabeisein zu dürfen", unterstreicht Brücke-Geschäftsführer Benjamin Kaufmann, "für unsere Jugendlichen ist es zudem sehr gut, dass sie ihre Arbeit an Realprodukten erlernen". Die Herstellung der Friedenszeichen-Rohlinge sei dabei schon seit Jahren "eines der größten Projekte" der Werkstatt.

Vor einem Jahrzehnt waren erstmals stattliche 2000 Stelen aus Stahlstangen, Holzelementen und der bekannten Varusschlacht-Maske in Hesepe in Auftrag gegeben und angefertigt worden. Weitere Rohlinge folgten in den Jahren danach, "aber schon die 2000 Friedenszeichen waren eine riesige Menge", so Kaufmann. Und es war der Beginn für eine dauerhafte Zusammenarbeit mit der Varusschlacht GmbH. "Parkbänke wurden für unser Gelände in Kalkriese hergestellt. Weitere Holzarbeiten wurden verrichtet. Das ist eine Sinn stiftende Tätigkeit für die jungen Leute, die Aufmerksamkeit gefunden habe", so Varusschlacht-Geschäftsführer Dr. Joseph Rottmann.

Die Jugendwerkstatt "Die Brücke" ist im Bramscher Ortsteil Hesepe zu finden.


Im Rahmen der Neuauflage der Aktion "Feld- zu Friedenszeichen" sollen unter anderem im Mai 28 neue Stelen gestaltet und bemalt werden (unsere Redaktion berichtete), die die momentanen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union dokumentieren. Inklusive Großbritannien. Zu Farbe und Pinsel sollen dabei am 4. und 5. Mai (von 10 bis 18 Uhr) Bürger aus eben diesen 28 Nationen greifen, die im Großraum Osnabrück leben. "Bis zum 22. März müssen bei uns die Anmeldungen von Interessierten eingehen", sagt Geschäftsführer Rottmann: "Wir wollen kleine Teams bilden, die jeweils eine Stele gestalten. Die Stahlstangen, aber auch Farben, Malerschürzen und das anderes Material werden komplett von uns gestellt." Anmeldungen seien telefonisch (05468 920440) oder per Mail (sarah.mueller@kalkriese-varusschlacht.de) möglich.

Wer an jenen Tagen privat eine Stele gestalten möchte, sei nach einer kurzen Anmeldung "ebenfalls willkommen", verdeutlicht Rottmann. Die Rohlinge dafür können käuflich erworben werden. Die bisherigen Friedenszeichen, die die Flaggen der EU-Staaten zeigen und im Park in Kalkriese in Museumsnähe stehen, sollen unterdessen an Interessierte veräußert werden, damit sie in der Region zu sehen bleiben. "Gebote nimmt unsere Pressestelle entgegen", so der Geschäftsführer.

Diese Friedenszeichen-Rohlinge sind bereits fertig und können demnächst gestaltet und bemalt werden.


Rottmann ist sich mit Brücke-Geschäftsführer Kaufmann an einer Stelle übrigens ganz besonders einig. "Das Streben nach Frieden darf niemals enden", betont er. Die Aktion "Feld- zu Friedenszeichen" sei ein symbolischer Beitrag dazu. Kaufmann sagt es mit seinen Worten: "Die politische Situation weltweit erfordert es, ein Zeichen zu setzen." Die Jugendwerkstatt aus Hesepe beteilige sich gerne daran.  


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