Landrat besucht Leiber-GmbH-Werk Lübbersmann erlebt Bierhefe-Spezialisten in Engter auf Wachstumskurs

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Beim Rundgang durch das Werk in Engter überzeugten sich Landrat Dr. Michael Lübbersmann (2.v.l.) und Wigos-Geschäftsführer Siegfried Averhage (r.) von der Leistungsfähigkeit der Leiber-Anlagen. Verwaltungsratsvorsitzender Bernd Schmidt-Ankum (l.) und Geschäftsführer Michael von Laer beantworteten die Fragen der Gäste. Fotos: Marcus AlwesBeim Rundgang durch das Werk in Engter überzeugten sich Landrat Dr. Michael Lübbersmann (2.v.l.) und Wigos-Geschäftsführer Siegfried Averhage (r.) von der Leistungsfähigkeit der Leiber-Anlagen. Verwaltungsratsvorsitzender Bernd Schmidt-Ankum (l.) und Geschäftsführer Michael von Laer beantworteten die Fragen der Gäste. Fotos: Marcus Alwes

Engter. Landrat Dr. Michael Lübbersmann hat sich bei der Leiber GmbH in Engter ein umfassendes Bild von der Herstellung von Hefe-Spezialprodukten gemacht. Die Unternehmensverantwortlichen um Michael von Laer und Bernd Schmidt-Ankum machten dabei deutlich, dass der Traditionsbetrieb am Standort an der L78 weiter wachsen wolle.

Über den Erwerb zusätzlicher Flächen (rund 2,4 Hektar) auf dem noch unbebauten Gelände hinter der Nachbarfirma Heytex und heran bis an die Landesstraße sei Leiber "weiterhin in guten Gesprächen mit der Stadt Bramsche", so Geschäftsführer von Laer. Das entsprechende Grundstück sei "bereits reserviert", mit einem Kaufvertragsabschluss rechne er "im kommenden Jahr", sagte von Laer. Der Verwaltungsratsvorsitzende Schmidt-Ankum nickte ihm an dieser Stelle zu.

Das Werk und die Sprühtürme am Standort in Engter.


Das Duo hatte zuvor Landrat Lübbersmann und dem Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Osnabrück (Wigos), Siegfried Averhage, die Firmenhistorie sowie die künftige Ausrichtung des Bierhefe-Spezialisten und Herstellers von Produkten für die Tierernährung erläutert. Von Laer und Schmidt-Ankum bekräftigten, dass in Bramsche beide Werke des Unternehmens – im Hafen am Mittellandkanal sowie in Engter – dabei eine wichtige Rolle spielen sollen. Geplant sei allerdings, die Leiber-Verwaltung als Teilbereich des Familienbetriebes mittelfristig an die L78 zu verlagern. Zurzeit laufen zudem, so von Laer, Planungen für die Errichtung einer eigenen Abwasserbehandlungsanlage inklusive Biogasproduktion, 

Landrat Dr. Lübbersmann (l.) und Geschäftsführer von Laer beim Gespräch im Labor.


Aktuell beschäftigte das international agierende Unternehmen an vier Produktionsstätten (unter anderem in Polen und Russland) rund 250 Mitarbeiter, stellte der Geschäftsführer gegenüber Landrat Lübbersmann heraus. Der Jahresumsatz der Leiber-Gruppe liege unterdessen bei rund 80 Millionen Euro. Ein aktuelles Problem sei aber weiterhin der allgemeine Fachkräftemangel an Markt, der die Suche nach geeignetem Personal erschwere. 


    


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