Jahreshauptversammlung Bramscher Landfrauen applaudieren neuen Mitgliedern

41 Veranstaltungen mit über 1.000 Teilnehmerinnen haben die Landfrauen Bramsche im vergangenen Jahr auf die Beine gestellt. Die Höhepunkte riefen sie mit einer Bildershow auf der Jahreshauptversammlung noch einmal in Erinnerung.41 Veranstaltungen mit über 1.000 Teilnehmerinnen haben die Landfrauen Bramsche im vergangenen Jahr auf die Beine gestellt. Die Höhepunkte riefen sie mit einer Bildershow auf der Jahreshauptversammlung noch einmal in Erinnerung.

Bramsche. Rund 70 Landfrauen sind am Donnerstag im Gasthof Bischof-Reddehase zur Jahreshauptversammlung der Landfrauen Bramsche zusammengekommen.

Der Ortsverband besteht derzeit aus etwa 280 Mitgliedern. In der Rückschau auf das vergangene Jahr zeigte sich, dass an den 41 Veranstaltungen mehr als tausend Frauen teilgenommen hatten. Das Spektrum reichte dabei vom Computerkurs für Anfänger über Ausflüge nach Bad Iburg oder ins Theater bis hin zur mehrtägigen Ausfahrt an die Elbe. Auf dem Tourprogramm standen unter anderem Magdeburg, Dessau und Wittenberg. Für die Organisation zeichnete Renate Mügge verantwortlich. In 2019 soll es an die Mosel gehen. Mit 31 Buchungen ist die Reise bereits ausverkauft und Interessenten können sich jetzt nur noch auf die Warteliste setzen lassen.

Thema Hebammenversorgung

Auf großes Interesse bei den Mitglieder-Frauen im Saal stieß der Bericht von Annelie Kiesekamp über ein Treffen des Fachausschusses Landwirtschaft und ländlicher Raum über die Hebammenversorgung. Kiesekamp zitierte aus einem Vortrag von Petra Köhler. Die hatte berichtet, dass steigende Prämien für die Haftpflichtversicherung es für Hebammen immer schwieriger machten, wirtschaftlich zu arbeiten. Deshalb drohe eine Unterversorgung der Schwangeren, zumal die Geburtenraten wieder zunehmen. Als einen Ausweg aus der Misere böten sich Hebammen-Versorgungszentren an, in denen Hebammen sich gemeinsam organisieren, die Infrastruktur nutzen und die Risiken auf mehrere Schultern verteilen.

Internet und die Folgen

Der Bericht von Almut Meyer zu Lenzinghausen über ein Treffen des Fachausschusses Familie und Gesellschaft räumte mit Vorurteilen auf. Längst geht es bei Landfrauen nicht mehr um den Zugang zum Internet. Der Fachausschuss setzte sich vielmehr mit den Folgen auseinander und diskutierte über den maßvollen Umgang mit neuen Kommunikationsmitteln. Meyer zu Lenzinghausen zitierte aus einem Vortrag. Danach sollten sich die Menschen nicht von Computer und Internet anhängig machen. Andernfalls drohe ein Verlust der Freiheit. Sicherlich sei es praktisch, die Zeitung während des Urlaubs auf dem Tablet-Computer lesen zu können, fraglich sei aber, ob es ein Vorteil sei, bei Tisch, ständig und überall erreichbar zu sein und zu glauben, umgehend reagieren zu müssen. Vielmehr brach sie eine Lanze für den direkten Umgang mit Menschen und gegenseitige Aufmerksamkeit.

Die wurde schließlich auch den neuen Mitgliedsfrauen zuteil. Versammlungsleiterin Annegret Westermann hatte diese gebeten, sich zu erkennen zu geben. Daraufhin wurden sie mit kräftigem Applaus bedacht. Westermann beglückwünschte die Neuzugänge zu ihrem Entschluss, die Arbeit der 500.000 Landfrauen in Deutschland zu unterstützen, bevor eine Bildershow noch einmal die Aktivitäten aus dem vergangenen Jahr  in Erinnerung rief


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