Für Einsammeln von Tannenbäumen Hagebaumarkt spendet der Bramscher Jugendwehr 1000 Euro

Den symbolischen Scheck über 1000 Euro überreichten (von rechts) Florian Bünte, Matthias Marler und Manfred Grünebaum an die Jugendfeuerwehr. Foto: Björn DieckmannDen symbolischen Scheck über 1000 Euro überreichten (von rechts) Florian Bünte, Matthias Marler und Manfred Grünebaum an die Jugendfeuerwehr. Foto: Björn Dieckmann

Bramsche. Die Bramscher Jugendfeuerwehr hat eine Spende in Höhe von 1000 Euro vom Hagebaumarkt an Meyers Tannen erhalten.

Viele Bramscher kennen das: Immer zu Beginn eines Jahres fährt die Jugendfeuerwehr durch die Straßen und sammelt die ausrangierten Weihnachtsbäume gegen eine kleine Spende ein. Auch zum Hagebaumarkt wurden die Nachwuchs-Brandschützer in diesem Jahr gerufen. "Es waren einige Bäume bei uns übrig geblieben, die wir gerne für das Osterfeuer der Jugendwehr abgeben wollten", berichtet Betriebsleiter Matthias Marler. Damit aber hatten die jungen Leute ganz schön zu tun: "Ein paar Stunden hat es schon gedauert, bis alles abtransportiert war", schmunzelt Marler.

Wegen des Aufwands und des Engagements der Jugendlichen wollte Marler mit seinen Kollegen Manfred Grünebaum (Leiter Baustoffhandel Bau-King) und Florian Bünte es aber auch nicht bei einer kleinen Spende belassen, sondern es gab eine "etwas" größere: Sie überreichten jetzt einen symbolischen Scheck über 1000 Euro an die Jugendwehr.


Die Jugendfeuerwehr Bramsche

Die Jugendfeuerwehren sind die Nachwuchsorganisationen der Freiwilligen Feuerwehren. Eines der Ziele der Jugendfeuerwehren ist die Ausbildung für den späteren Einsatz- und Ausbildungsdienst. Genau so steht aber auch allgemeine Jugendarbeit auf dem Programm. Ausbildung an den Fahrzeugen und Geräten , Erste Hilfe, Brandbekämpfung, Technische Hilfe, Sport und Spiel bilden den Schwerpunkt der Aktivitäten.
Die Jugendfeuerwehr Bramsche wurde 1961 gegrüdet. Jugendliche im Alter von 10 bis 17 Jahren aus sämlichen Stadteilen sind darin vertreten. Die Mitglieder wechseln im Alter von 16 bis 17 Jahren in die Einsatzabteilungen der zuständigen Ortsfeuerwehren.


Und die kann sich jetzt nicht nur angesichts der besonders hohen Zahl gesammelter Bäume "auf eines der größten Osterfeuer, die wir jemals hatten" freuen, wie Jugendwehrwart Alexander Weniger meinte. Sondern auch das Geld kommt wie gerufen für weitere Vorhaben: "Wir haben immer schon aus den Spenden der Baumsammlung und den Erlösen aus dem Getränke- und Imbissverkauf beim Osterfeuer unser Zeltlager für die Teilnehmer günstiger anbieten können, als es eigentlich ist", so Weniger. In diesem Jahr sei eine Fahrt der gesamten Jugendwehr zu den Kameraden im polnischen Biskupiec geplant. "Dafür können wir jetzt sicherlich ein richtig schönes Programm auf die Beine stellen", war Weniger überzeugt.   


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