Vorstand um Bramm wiedergewählt Bramscher FDP warnt vor Aktionismus bei Wohnungsbau

Vielfältige Diskussionen führten Liselotte Lippok, Anette Staas-Niemeyer, Conrad Bramm, Anke Wittemann, Matthias Seestern-Pauly und Jürgen Kiesekamp. Foto: FDP BramscheVielfältige Diskussionen führten Liselotte Lippok, Anette Staas-Niemeyer, Conrad Bramm, Anke Wittemann, Matthias Seestern-Pauly und Jürgen Kiesekamp. Foto: FDP Bramsche

Bramsche. Der Ortsverband der FDP hat auf seiner Jahreshauptversammlung den Vorstand im Amt bestätigt. Für Diskussionen sorgten zudem die Themen sozialer Wohnungsbau und Diselfahrverbote.

Von den Mitgliedern wiedergewählt wurden der Ortsvorsitzende Conrad Bramm sowie dessen erste Stellvertreterin, Liselotte Lippok. Dazu der zweite stellvertretende Vorsitzende Jan Beinke und die dritte stellvertretende Vorsitzende Anette Staas-Niemeyer. Auch Schatzmeister Eckhard von Bock wird dem Vorstand weiterhin angehören.

Neben der Wahlen war der Abend durch vielfältige Diskussionen geprägt. Die regionalen Eindrücke der hiesigen FDP-Mitglieder wurden von den Einschätzungen des Bundestagsabgeordneten und Kreisvorsitzenden Matthias Seestern-Pauly ergänzt, der auf der Versammlung der Bramscher Liberalen zu Gast war.

Die derzeitigen Vorstöße zum sozialen Wohnungsbau in der Region wurden dabei in den Blick genommen. Die FDP Bramsche sieht – wie auch die FDP-Kreistagsfraktion – die Lösung für die Wohnungsnot nicht in kurzsichtigem Aktionismus und in teurer Rekommunalisierung. Anstatt viel Geld für wenige Wohnungen auszugeben, setze man auch in Bramsche darauf, dass endlich mehr Bauland ausgewiesen wird, heißt es in einer Pressemitteilung. Zudem unterstütze man die Forderung nach einer Aufstockung des Wohngeldes. Dies sei der beste Weg, um die wirklich Bedürftigen unkompliziert zu erreichen.

Auch die bundesweite Debatte um Dieselfahrverbote sorgte auf der Jahreshauptversammlung für Zündstoff. Wie auch die FDP-Fraktionen in Bundestag und Landtag wollen die Freien Demokraten in Bramsche dafür kämpfen, dass Fahrverbote verhindert werden. Denn dies sei nicht nur ein Thema für die Großstädte, betonte MdB Seestern-Pauly: „Gerade im ländlichen Raum sind die Menschen für ihre Mobilität auf das Auto angewiesen.“


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