„Aktion wird gut angenommen“ Bramscher Jugendfeuerwehr sammelt ausrangierte Christbäume ein

Von Holger Schulze

Vom Lkw aus auf einen großen Haufen am Penter Weg flogen am Samstag zahlreiche ausrangierte Weihnachtsbäume, die zuvor von der Jugendfeuerwehr im Stadtgebiet von Bramsche abgeholt worden waren. Foto: Holger SchulzeVom Lkw aus auf einen großen Haufen am Penter Weg flogen am Samstag zahlreiche ausrangierte Weihnachtsbäume, die zuvor von der Jugendfeuerwehr im Stadtgebiet von Bramsche abgeholt worden waren. Foto: Holger Schulze

Bramsche. Am Wochenende sind in Bramsche und etlichen Ortsteilen wieder die ausrangierten Weihnachtsbäume abgeholt worden. Feuerwehren und Vereine sammeln mit der alljährlich Aktion unter anderem Geld für ihre Jugendarbeit.

Regelmäßig ist hierbei die Jugendfeuerwehr Bramsche mit dem wohl größten Aufgebot an Baumsammlern und Fahrzeugen im Einsatz. Zusätzlich erhielten die 23 Kinder und Jugendlichen mit ihren erwachsenen Begleitern in diesem Jahr noch Unterstützung von den Kameraden aus Ueffeln. So waren es insgesamt rund 50 Feuerwehrleute, die sich im Stadtgebiet um den Abtransport der am Straßenrand abgelegten Nadelhölzer kümmerten.

Für Fiona das erste Mal, dass sie an der Aktion teilnahm. „Es macht viel Spaß, ist auch anstrengend aber sehr cool“, lauteten die ersten Eindrücke der Zehnjährigen, als sie mit ihrer Gruppe gegen 11 Uhr bereits die dritte Lkw-Ladung Tannenbäume am Penter Weg hinter dem Möbelhaus Hardeck ablud.

Dass es durchaus lohnend ist, sich für ein Gemeinschaftserlebnis anzustrengen, das wird bei der Jugendfeuerwehr schon früh vermittelt. Wie in jedem Jahr werden die Spenden wieder für die Finanzierung eines Zeltlagers verwendet. In die Bramscher Partnerstadt Biskupiec soll es diesmal gehen.

Mehr Scheine als Münzen hatten Fiona und die anderen Jugendlichen bei ihren Touren einsammeln können. So sollte es eigentlich auch sein. Denn erstens kostet es ganz schön Kraft, derart viele Bäume auf den Wagen zu hieven. Beim Abladen ist es dann später nicht einfach mit Fallenlassen getan, denn die Bäume wollen aufgeschichtet werden, damit sie beim Osterfeuer wieder ein imposantes Feuer abgeben.

Vor allem aber ist dieser Service ebenfalls ein Superdeal für die Baumbesitzer. Die noch im Saft stehenden Weihnachtsbäume, gut verschnürt in Netzen, nach Hause zu transportieren ist eine Sache. Das nadelnde Gehölz nach Weihnachten loszuwerden und dessen kleinteilige Hinterlassenschaft im Fahrzeug wieder zu entfernen eine ganz andere.

Ab Mittag wurde die Witterung dann doch noch von oben feucht. Die Gulaschsuppe zum Mittagessen, gespendet von Jonny’s Pantry, kam da als Stärkung zwischendurch gerade recht. Ein besonderer Dank der Jugendfeuerwehr galt ferner den Firmen Scholz, Ostermann und Schumacher für die Bereitstellung der Transportmittel. „Läuft wirklich ganz gut. Wir haben viele Bäume, die Aktion wird gut angenommen“, war auch von Saskia Schrader, der stellvertretenden Stadtjugendfeuerwehrwartin, zu erfahren. Und so konnten sich wieder einmal alle an der Aktion Beteiligten freuen.


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