Dreharbeiten für Kabel1-Sendung in der Region Kochwettstreit "Mein Lokal, Dein Lokal" geht in Bramsche zu Ende

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Gute Stimmung am Tisch im „Piwo & Wino“ zeigen (vorne von links): Tobias Neumann („Steakmeisterei“) und Ryan Stephens („Pfeffer & Minze‘) und (hintere Reihe): Martino und Marlene do Nascimento Morais. Foto: Reinhard FanslauGute Stimmung am Tisch im „Piwo & Wino“ zeigen (vorne von links): Tobias Neumann („Steakmeisterei“) und Ryan Stephens („Pfeffer & Minze‘) und (hintere Reihe): Martino und Marlene do Nascimento Morais. Foto: Reinhard Fanslau

Bramsche. Die Doku-Soap "Mein Lokal, Dein Lokal – Wo schmeckt's am besten?" wird gegenwärtig in und um Osnabrück gedreht. Letzter Drehtag war am Freitag im Bramscher Restaurant "Piwo & Vino". Zu den Teilnehmern des gastronomischen Wettstreits gehören unter anderem die Steakmeisterei in Osnabrück und das „Pfeffer & Minze" in Bad Iburg.

Im Eingangsbereich des „Piwo & Vino“ in der Breuelstraße könnte schon bald ein „Goldener Teller“ hängen. Aber auch im „Pfeffer & Minze“ in Bad Iburg oder in der „Steakmeisterei“ in Osnabrück. Alle genannten Restaurants würden sich demnächst gerne mit dem Siegerpreis der Kabel-eins-Serie „Mein Lokal, dein Lokal – die Profis kommen“ schmücken. Am Freitag ging der gastronomische Wettbewerb in Bramsche in seine fünfte und entscheidende Runde.

Die Teilnehmer

Das Wirtshaus "Zur Post" in Münster-Nienberge hat sich auf die deutsche Küche spezialisiert. Gastronom Bernd Ringel betreibt das Lokal seit April 2017, er setzt auf eine regionale Auswahl bei den Zutaten. Das Lokal blickt auf eine lange Tradition zurück. Seit 1850 werden hier Feste gefeiert.  
Im Pipavino Marlene und Martin wird klassisch italienisch gekocht. Auf dem Teller landen Pizza und Pasta, Antipasti und Fisch. Das Restaurant liegt nur einen Sprung entfernt vom Münsteraner Allwetterzoo. Inhaberin Marlene Do Nascimento Morais hat sich "nach langer Reise entschlossen, in Münster heimisch zu werden, um den Gästen ein Gefühl von Urlaub zu vermitteln".
Traditionelle trifft auf gehobene Küche mit Finesse, unter diesem Slogan begrüßt Ryan Stephens, der Inhaber des Pfeffer&Minze in Bad Iburg seine Gäste. Mit Leidenschaft und dem richtigen Fingerspitzengefühl, sagt der Chef, werden Gerichte geschaffen, die jedem Gaumen schmeicheln.
Im Juni 2014 eröffneten Tobias Neumann am Heger Tor in Osnabrück die Steakmeisterei. Das Markenzeichen des Lokals: Hochwertiges Fleisch aus regionalem Anbau. Wie sollte es auch anders bei dem Namen des Lokals sein?
Das Piwo & Vino ist ein familiengeführtes Restaurant in Bramsche. Kristian Wolski, der Juniorchef, führt das Unternehmen gemeinsam mit seinem Vater Marek. Das Lokal hat eine große Auswahl an Weinen und Bieren zu bieten, es wird die traditionelle polnische Küche angeboten. Bis zum Sommer vergangenen Jahres hieß das Lokal noch "Seltenheit", nach einem Coaching des Fernsehkochs Frank Rosin wurde es umbenannt.  (part)


Kristian Wolski ist sichtbar aufgeregt, als am Vormittag ein siebenköpfiges Fernsehteam und seine Mitkonkurrenten in seinem Lokal anrücken. Zusammen mit seinem Vater Marek kreierte er ein Drei-Gänge-Menü, das es nun von den Experten zu beurteilen gilt. Das ist das Prinzip der Sendung: Einer kocht und die anderen kommen, essen und beurteilen. Letzteres haben Kristian und Marek schon hinter sich. Heute bewirten sie nun die kritischen Gäste und warten auf deren Punktevergabe. Schon im Eingang sind die munter im hinteren Bereich speisenden Kochprofis zu hören, wie sie lebhaft diskutieren. „Wenn ich selber mit Kochen an der Reihe bin, dann bin ich natürlich wesentlich angespannter, als wenn ich zu den anderen als Jurymitglied komme und esse“, sagt Kristian Wolski. Angst vor unfairen Bewertungen hat er nicht. „Obwohl wir Konkurrenten sind, fallen die Urteile bei jedem Treffen gerecht aus“, ist die Erfahrung von Kristian Wolski. Darin bestärkt ihn auch die Produktionsleiterin der Sendung, Jutta Kleinsteuber: „Wir haben es hier mit Profis zu tun. Die gehen kritisch, aber fair miteinander um und geben fundierte Urteile ab. Nichtssagende Sätze wie ‚das war richtig lecker‘, werden Sie hier nicht hören.“

"Umringt von absoluten Kochprofis"

Gute Stimmung und ausgeprägte Lockerheit herrscht auch beim Dreh im „Piwo & Vino“. „Wir stoßen hier bei der Gelegenheit auch noch auf den 74. Geburtstag von Rod Stewart an“, scherzt Tobias Neumann während des Genusses der Vorspeise. Der Betreiber der „Steakmeisterei“ in Osnabrück hat allen Grund, völlig gelöst zu sein, weil er den Besuch der Jury schon hinter sich hat. Neumann hat ein gutes Gefühl, denn: „Ich habe mich bei diesem Termin von meiner besten Seite gezeigt“, ist der Steak-Experte überzeugt. Auch Ryan Stephens vom „Pfeffer & Minze“ in Bad Iburg ist bei den Fernsehaufnahmen in Bramsche bestens gelaunt. „Ich bin umringt von absoluten Kochprofis. Und es ist auch heute hier wieder ein wunderbares Miteinander zu spüren.“

Nuancen können über Sieg entscheiden

Dennoch liebäugeln natürlich alle Konkurrenten mit dem Gewinn in der fünften Staffel von „Mein Lokal, dein Lokal“, weil der begehrte Goldteller die beste Werbung für das eigene Haus wäre. Die zwei noch nicht genannten Mitstreiter sind Bernd Ringel vom Wirtshaus „Zur Post“ in Münster-Nienberge und Marlene do Nascimento Morais vom „Pipavino Marlene & Martino“ in Münster. Über den Sieg könnten am Ende Nuancen entscheiden. So haben die Wolskis mit ihrer slawisch beeinflussten Küche genau so gute Chancen wie Tobias Neumann mit seinen hochwertigen regionalen Steaks oder Ryan Stephens mit seinen  – nach eigenen Angaben – jedem Gaumen schmeichelnden Gerichten.

Ausstrahlung für Mitte April geplant

Ein Wörtchen mitzusprechen hat am Ende Fernsehkoch Mario Kotaska, der jedes Lokal besuchen und mit den Küchenchefs zusammen kochen und Punkte vergeben wird. Vorläufig bleibt alles geheim. Nicht mal die Vorspeise darf verraten werden, denn die Spannung soll bis zur Ausstrahlung der Sendung Mitte April erhalten bleiben. Dann ist auch klar, wo demnächst der „Goldene Teller“ hängen wird.


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