W-Lan-Angebot kann ausgedehnt werden 15.000 Euro aus EU-Geldern für weitere Hotspots in Bramsche

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Die Stadt Bramsche erhält 15.000 Euro aus EU-Geldern für die Einrichtung weiterer W-Lan-Hotspots. Foto: Martin Schutt/dpaDie Stadt Bramsche erhält 15.000 Euro aus EU-Geldern für die Einrichtung weiterer W-Lan-Hotspots. Foto: Martin Schutt/dpa

Bramsche. Die Tuchmacherstadt erhält Gelder aus den Kassen der Europäischen Union für den W-Lan-Ausbau. Ein Gutschein über 15.000 Euro aus dem „WIFi4EU“-Programm erfreut dabei die Bramscher Verantwortlichen.

Städte und Gemeinden in ganz Europa konnten sich im Rahmen eines Aufrufs der Europäischen Kommission um einen Gutschein für die Errichtung von öffentlichen W-LAN-Hotspots bewerben. Dieser Initiative folgten mehr als 13.000 europäische Kommunen – auch die Stadt Bramsche bewarb sich. Und das erfolgreich.

Hintergrund: Die EU stellt zwischen 2018 und 2020 für das „WiFi4EU“-Programm rund 120 Millionen Euro zur Verfügung. Insgesamt wurden jetzt in der ersten Bewerbungsrunde 2800 Städte und Gemeinden ausgewählt, 35 davon aus Niedersachsen, einschließlich der Tuchmacherstadt. Der „WiFi4EU“-Gutschein ist dabei für die Anschaffung und Installation der Hotspots vorgesehen. Die Kommunen müssen im Gegenzug die laufenden Kosten – wie beispielsweise die Internetgebühren und die Instandhaltung des Materials – für mindestens drei Jahre tragen.

Wirtschaftsförderer Klaus Sandhaus (l.) und Bürgermeister Heiner Pahlmann freuen sich über den den "Gutschein" aus Brüssel. Foto: Dorit Barz/Stadt Bramsche


Im Bramscher Rathaus hatte Wirtschaftsförderer Klaus Sandhaus die Bewerbung in die Hand genommen. „Die Vergabe erfolgte nach dem Windhundprinzip“, erläutert Sandhaus: „Am 7. November um Punkt 13 Uhr war die Online-Beteiligung möglich. Und wir waren schnell.“ Im Dezember erfuhren er und seine Kollegen, dass die Stadt Bramsche zu den ausgewählten Kommunen zählt.

Inzwischen hat sich in der Verwaltung eine Arbeitsgruppe aus der EDV, dem Gebäudemanagement und der Wirtschaftsförderung zusammengefunden. „Wir arbeiten an der Umsetzung, die innerhalb der nächsten 18 Monate über die Bühne gehen soll“, so Wirtschaftsförderer Sandhaus. Zunächst müsse dabei festgelegt werden, wo im Stadtgebiet die neuen Hotspots sinnvoll anzubringen seien.


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