TuS-Dritte will Rang drei Bramscher Handball-Reserve überwinter auf Platz vier

Bramsches Dritte hat mindestens Tabellenplatz drei als Saisonziel im Auge. Foto: SchüßlerBramsches Dritte hat mindestens Tabellenplatz drei als Saisonziel im Auge. Foto: Schüßler

Bramsche Nachdem etwa die Hälfte der Spiele der Saison 2018/19 hinter ihnen liegt, stehen sowohl die zweite Mannschaft als auch die dritte Mannschaft der Handballer des TuS Bramsche in ihren Ligen auf dem vierten Platz.

Im Oktober 2018 war Bramsches Zweite noch souveräner Tabellenführer der Landesklasse Weser-Ems Süd. Damit lag das Team von Trainer Maik Podszuweit nach eigenem Bekunden sogar „über dem Soll“. Danach führten unter anderem ein Remis im Derby gegen die HSG Osnabrück II und zwei Niederlagen gegen Rot-Weiß Damme und die neuen Tabellenführer vom TV Georgsmarienhütte dazu, dass die TuS-Reserve auf den aktuellen Platz abrutschte.

Keine Aufstiegspflicht

Mit Blick auf die bisher letzte Partie gegen den TV räumte Podszuweit ein: „Gegen GM-Hütte haben wir zurecht verloren.“ Dennoch zeigt sich der Bramscher Übungsleiter mit der bisherigen Bilanz seines Teams zufrieden: „Wir haben aktuell sechs Minuspunkte auf dem Konto. Wenn es am Ende zwölf bis 14 sind, wäre das in Ordnung. Wir haben gesagt, wenn wir oben jemanden ärgern können, dann nehmen wir das gerne mit, aber aufsteigen müssen wir nicht.“

Generell freut sich der Trainer über die gute Einstellung und den Teamgeist seiner Jungs, die auch außerhalb des Platzes eine Einheit sind. Fürs neue Jahr haben zudem die ehemaligen TuS-Spieler Phillip Bocklage und Steffen Kujawa angekündigt, wieder in der Zweiten angreifen zu wollen. Dies würde Podszuweit die Möglichkeit eröffnen, auch auswärts mit etwa 13 Akteuren anzutreten.

Dritte mit Nachholspiel

Bramsches Dritte startete ebenfalls erfolgreich. In der Regionsliga Nord begann man mit vier knappen Siegen. Danach folgten zwei verdiente Niederlagen gegen das Ligatopteam aus Bohmte und Garrel II. „Dabei haben wir uns oft unkonzentriert und im Angriff viel zu harmlos gezeigt“, zeigt sich Spielertrainer Christian Link selbstkritisch. Zusammen mit seinem Spielertrainer-Partner Torsten Hesse fokussierte Link in der dann folgenden dreiwöchigen Spielpause die Trainingsarbeit auf das Angriffsspiel. Prompt folgte ein 35:17-Kantersieg beim TV Cloppenburg III.

Trotz der ärgerlichen Niederlagen weist die TuS-Dritte die zweitwenigsten Minuspunkte der Liga auf. Außerdem haben die Hasestädter noch ein Hinrundenspiel nachzuholen. Bei einer höheren Spieldichte nach der Pause strebt Link mit seinem Team dementsprechend an, „wieder solider zu spielen und mindestens den dritten Platz zu erreichen“.


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