Dante Tota wechselt Standort Restaurant "Dolce Vita" künftig am Renzenbrink in Achmer

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Aus dem Waldhotel wird das "Dolce Vita am Renzenbrink" in Achmer: Der künftige Pächter Dante Tota hat viele Ideen für den Traditionsbetrieb. Foto: Björn DieckmannAus dem Waldhotel wird das "Dolce Vita am Renzenbrink" in Achmer: Der künftige Pächter Dante Tota hat viele Ideen für den Traditionsbetrieb. Foto: Björn Dieckmann

Bramsche. "Dolce Vita am Renzenbrink": So wird das Restaurant heißen, das der Bramscher Gastronom Dante Tota künftig im traditionsreichen Waldhotel in Achmer betreiben wird. Die Vorbereitungen für den Umzug aus der Innenstadt laufen auf Hochtouren.

"Am 1. Januar habe ich das letzte Mal mein Restaurant am Markt geöffnet, dann will ich da nochmal mit meinen Stammgästen feiern", berichtet Tota. Nach einer kleinen Pause für Umbau und Umgestaltung wird es dann ab dem 7. Februar am Renzenbrink weitergehen. Dort wird er "alles" übernehmen, wie er selbst sagt: Die Restauranträume, das Hotel, "und auch, dass der Renzenbrink für Gesellschaften aller Art gebucht werden kann", wie Dante Tota ebenso betont wie die bisherige Betreiberin Inge Völkle. Für derlei Feiern werde er auch deutsche Küche anbieten, ansonsten aber der italienischen Küche treu bleiben. Gravierendste Veränderung am Renzenbrink: Es wird künftig wieder täglich geöffnet sein, außer dienstags. Und sonntags soll es für Ausflügler Kaffee und Kuchen geben. Einen Mittagstisch wie in der Innenstadt wird es im "Dolce Vita am Renzenbrink" hingegen nicht mehr geben: "Das würde an diesem Standort nichts bringen", ist sich Tota sicher.

Kulturelle Veranstaltungen geplant

Wenn man es so nennen will, ist dies der einzige Nachteil gegenüber dem bisherigen "Dolce Vita" in der Innenstadt. Worauf Dante Tota sich aber umso mehr freut, "weil ich die Idee schon lange habe", ist, dass er zusätzlich zum Restaurant- und Hotelbetrieb in Zukunft auch immer wieder kulturelle Veranstaltungen aller Art anbieten wird. "Wir planen, mit sanftem Einstieg regelmäßig Konzerte, italienische Abende, Comedy- und Schlagerabende oder auch mal eine 60er-Jahre-Party zu veranstalten", erklärt dazu Ralph Schulte, ein Bekannter von Dante Tota, der mit dem Osnabrücker Verein "Musik für Kleine und Große e.V." dafür zuständig sein wird. Schon zur Eröffnung des "Dolce Vita am Renzenbrink" wird es ein Konzert mit Jazz und Swing der Band "Talkin' Jazz" geben – "mit Dante als Stargast", wie Schulte mit einem Augenzwinkern ankündigt.

Dante selbst hat für die Zukunft noch einige weitere Vorhaben bereits im Blick: Eine E-Bike-Ladestation möchte er gerne installieren, um auch dieser Zielgruppe von Gästen einen zusätzlichen Anreiz zu einem Besuch zu geben. Und ein Problem gilt es zu lösen: "Abends ein Taxi zu bekommen, ist in Bramsche kaum möglich. Da versuche ich eine Lösung zu finden", so Tota, der nach eigenen Angaben "schon häufig selbst Gäste nach Hause gefahren" hat, "weil es anders nicht ging".


Über die Übergabe des Renzenbrink sprechen (von links) Inge Völkle, Ralph Schulte und der künftige Pächter Dante Tota. Foto: Björn Dieckmann


Völkle froh über Nachfolger

Dass sie für ihren Betrieb einen Nachfolger mit einem solchen Elan gefunden hat, darüber freut sich derweil Inge Völkle: "Ich habe Dante angesprochen, als ich hörte, dass er sein bisheriges Restaurant aufgeben muss" – am Markt soll neu gebaut werden. Dass den Renzenbrink nun "ein gestandener Gastronom mit einem großen Stammpublikum übernimmt, darüber bin ich richtig froh", so Völkle, die 13 Jahre lang die Traditionsgaststätte für Veranstaltungen angeboten hat, zuletzt aber gemerkt habe, "dass es an der Zeit ist, mich zurückzuziehen." Sie wolle sich nun auf das "Netzwerk Renzenbrink" konzentrieren. Der gemeinnützige Verein bietet Menschen mit Behinderungen seit 2010 Arbeitsmöglichkeiten und tagesstrukturierende Maßnahmen an. Ihre Kinder hätten das Restaurant und das Hotel nicht übernehmen wollen, deshalb sei nun "eine optimale Lösung gefunden", ist sich Völkle sicher.

Vielleicht aber hätten später einmal ihre Enkel Interesse – "wer weiß das heute schon", sagt sie. Dann aber, so erwidert der neue Pächter Dante Tota lachend, "müssen die bei mir erst in die Lehre gehen".   


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