Ehrenamtliche Initiative "Rat und Tat" Engter feiert zehnjähriges Bestehen

Dass die Initiative Rat und Tat nach zehn Jahren zu einem wichtigen Bestandteil des sozialen Lebens im Kirchspiel Engter geworden ist, dazu tragen Helmut Grote, der FSJler Mathis Voßgröne, Otto und Ingrid Ahlf, Roderich Nowak, Jürgen Bruning und Günter Ladda (von links) bei. Foto: Holger SchulzeDass die Initiative Rat und Tat nach zehn Jahren zu einem wichtigen Bestandteil des sozialen Lebens im Kirchspiel Engter geworden ist, dazu tragen Helmut Grote, der FSJler Mathis Voßgröne, Otto und Ingrid Ahlf, Roderich Nowak, Jürgen Bruning und Günter Ladda (von links) bei. Foto: Holger Schulze

Engter. Ihr zehnjähriges Bestehen hat am Donnerstag die Initiative "Rat und Tat" in Engter gefeiert.

„In der Weihnachtsbäckerei“ und „Feliz Navidad“, zwei Lieder, gesungen von den Ganztagskindern der Grundschule Engter, eröffneten am Donnerstagnachmittag die Feierlichkeiten zum zehnjährigen Jubiläum der Initiative "Rat und Tat" Engter in der dortigen Grundschulmensa.

Nach einer Begrüßung durch Roderich Nowak und den ersten Dankes- und Glückwunschworten von Schulleiter Günther Kruse-Joachim als gastgebendem Hausherr wurden zunächst einmal die Gläser auf das Jubiläum von Rat und Tat erhoben.

Die Reihe der Grußworte setzten anschließend der Ortsbürgermeister von Engter, Ralf Seeleib, für die Ortsräte im Kirchspiel sowie Manfred Buddecke vom TuS Engter fort. Wolfgang Furche sprach für den Fachbereich Soziales, Bildung und Sport der Stadt. Den schriftlich vorliegenden Beitrag von Susanne Klesse vom Seniorenbüro des Landkreises verlas der FSJler Mathis Voßgröne, der auch moderierend durch den Nachmittag führte. Musikalisch am E-Piano begleitete Wilhelm Schubert die Jubiläumsfeier. 

Vieles erreicht und geleistet

Was die ehrenamtlichen Mitglieder von Rat und Tat im vergangenen Jahrzehnt alles erreicht und geleistet hatten, davon berichtete Roderich Nowak im Anschluss. Gegründet wurde die Initiative im Dezember 2008 durch den Impulsgeber Jürgen Bruning sowie von Günter Ladda, den inzwischen verstorbenen damaligen Ortsbürgermeister Wilhelm Berkemeyer und von Roderich Nowak. Ende Januar 2009 stellten die Initiatoren ihr Konzept den Ortsräten des Kirchspiels vor und sind sich seitdem auch der Unterstützung durch die Lokalpolitik gewiss. Regelmäßige Sprechstunden für ratsuchende Senioren und andere Bürger, die der Hilfe bedurften, waren das erste Angebot der Initiative, die dafür in der Seniorenwohnanlage in Engter die notwendigen räumlichen Möglichkeiten erhielt.  

Das übergeordnete Ziel von Rat und Tat war es stets, älteren Menschen das Gefühl zu geben, weiterhin zur Dorfgemeinschaft dazuzugehören, berichtete Roderich Nowak. Dieses Einbezogenbleiben führte schließlich im November 2014 zum Start des zweiten Angebotes von Rat und Tat, dem Betreiben eines Bürgertreffs, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt der älteren Mitbürger durch wöchentliche Treffen zu intensivieren. 30 bis 40 Menschen sind es seitdem, die sich jeden Donnerstag hierzu in der Schule einfinden. „Besonders möchte ich die enormen Bemühungen von Ingrid und Otto Ahlf sowie auch von Helmut Grote hervorheben, die immer wieder gute Ideen zur inhaltlichen Gestaltung unseres Treffs haben“, richtete Nowak einen besonderen Dank an die dieses Angebotes tragenden Ehrenamtlichen von Rat und Tat.

Aus einer Arbeitsgruppe von Rat und Tat entstand ferner das Freiwilligen-Forum für das Kirchspiel Engter. Dieses Forum arbeitet inzwischen als eigenständige Initiative mit beachtlichem Einsatz und Erfolg.

Rat und Tat ist ferner an den Bemühungen um ein Begegnungszentrum im alten Feuerwehrhaus beteiligt. Auch das Projekt „Altwerden im Dorf“ ist ein Tätigkeitsschwerpunkt von Rat und Tat. 

Weitere Pläne

„Wir haben die Initiative für die Schaffung einer Seniorenwohnanlage gestartet. Auch hier sind wir dank der Arbeit von Helmut Grote auf dem besten Weg einer Realisierung“, berichtete Nowak weiter von den Ergebnissen der Seniorenarbeit in den vergangenen Jahren. Ein Zukunftsprojekt ist noch der Jugendtreff, den Jürgen Bruning gerne in Engter in einem eigenen Raum untergebracht wissen möchte.  

Seine Ausführungen fasste Roderich Nowak abschließend mit einem Appell zusammen: „Gemeinsame Ziele, Leitbilder und Werte und auch die persönlichen Qualitäten unserer Seniorinnen und Senioren haben uns zu dem gemacht, was wir heute sind und insbesondere auch künftig immer sein möchten: Eine Gemeinschaft, die von einem großen Zusammenhalt geprägt ist. Tut alles, liebe Seniorinnen und Senioren, um noch mehr ältere Mitbürger in diese Gemeinschaft mit aufzunehmen“.


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