Exkursion nach Georgsmarienhütte Bramscher Hauptschüler besichtigen Stahlwerk

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Die achten Klassen der Hauptschule Bramsche haben das Stahlwerk in Georgsmarienhütte besichtigt und sich dabei über Ausbildungsmöglichkeiten informiert. Foto: Hauptschule BramscheDie achten Klassen der Hauptschule Bramsche haben das Stahlwerk in Georgsmarienhütte besichtigt und sich dabei über Ausbildungsmöglichkeiten informiert. Foto: Hauptschule Bramsche

Bramsche. Eine Exkursion in das Stahlwerk in Georgsmarienhütte haben die achten Klassen der Hauptschule Bramsche unternommen.

Im Rahmen der Berufsorientierung der Hauptschule Bramsche stand für den Jahrgang 8 eine Werksbesichtigung auf dem Lehrplan. Nach einer 45-minütigen Busfahrt kamen sie dann bei der Georgsmarienhütte GmbH an und wurden bereits am Werkstor von zwei ehemaligen Mitarbeitern in Empfang genommen. Die beiden hochkompetenten Werksführer arbeiteten über 30 Jahre auf der „Hütte“ und waren in der Lage auf alle Fragen freundlich und sachkundig zu antworten. 

Doch zunächst ging es in das moderne Besucherzentrum auf dem Werksgelände. Dort wurden die Schüler und Schülerinnen mit Sicherheitskleidung, Schutzhelm, Gehörschutz und Schutzbrille neu eingekleidet. Und schon konnte es losgehen in die Welt der Stahlverarbeitung. Vom Hochofen ging es zur Gussanlage. Stromverbrauch und Tonnenangaben der Stahlverarbeitung im Ofen versetzten die Schüler und Schülerinnen ins Staunen. Nach kurzem Fußmarsch über das Werksgelände folgte das Walzwerk. Hier war es den Jugendlichen möglich, von einer „Bühne“ (sie ähnelt eher einem Kommandostand eines Raumschiffes) zu beobachten, wie glühender Stahl gerichtet, gewalzt und abgekühlt wird. Höchste Präzision und Konzentration waren hier gefragt. Gleich darauf wurden dann die fertigen Stahlprodukte auf Länge gesägt und im Finalwerk gereinigt und ordentlich verpackt auf die Reise geschickt. Vor allem die Autoindustrie fragt hierbei die Hochleistungsprodukte aus GM-Hütte für Motoren und Getriebe nach.

Nach ca. drei Stunden Führung ging es dann wieder zurück zum Ausgangspunkt, wo dann noch in kleineren Runden die Bewerbungsmöglichkeiten für mehr als 20 unterschiedliche Berufen diskutiert wurden. Ein Schüler brachte es am Ende treffend auf den Punkt und sagte: „Eine ganz andere Welt ist das!“, diese Welt aus Stahl.


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