Auflage für die Sanierung Freundeskreis des Freibads Ueffeln gründet Förderverein

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Wie genau das Freibad in Ueffeln saniert werden soll, entscheidet der Bramscher Stadtrat in seiner Sitzung am 6. Dezember. Die Auflage der Stadt, einen Förderverein zu gründen, hat der Freundeskreis Freibad nun erfüllt. Foto: Eva Voß/ArchivWie genau das Freibad in Ueffeln saniert werden soll, entscheidet der Bramscher Stadtrat in seiner Sitzung am 6. Dezember. Die Auflage der Stadt, einen Förderverein zu gründen, hat der Freundeskreis Freibad nun erfüllt. Foto: Eva Voß/Archiv

Ueffeln. Der seit etwa 20 Jahren bestehende Freundeskreis Freibad aus Ueffeln hat Ende November einen Förderverein gegründet. Das war Auflage der Stadt Bramsche für die Sanierung des Bades.

Als Mitte September die Pläne für eine mögliche Sanierung des Freibades in der Schützenhalle in Ueffeln der Öffentlichkeit vorgestellt wurden, versprach Andreas Bettenbrock vom Freundeskreis Freibad bereits, einen Förderverein gründen zu wollen, sollte es zur Sanierung kommen. 

Vorstand gewählt und Satzung verabschiedet

Bereits zwei Wochen später hat der Bramscher Stadtrat einen Grundsatzbeschluss für die Sanierung gefasst und damit den Fortbestand des Bades gesichert. Ende November ist nun der Freundeskreis Freibad seinem Versprechen nachgekommen und hat einen Förderverein gegründet. Insgesamt 21 Mitglieder kamen am 26. November zur Gründungsversammlung im Sportlerheim des TSV Ueffeln zusammen, um die Satzung des Vereins zu verabschieden und einen Vorstand zu wählen. Zum ersten Vorsitzenden bestimmten die Mitglieder Andreas Bettenbrock, zweiter Vorsitzender ist Christian Ahrens. Ergänzt wird der Vorstand durch Griseldis Strothmann und Anja Brinkmann. Als Kassenprüfer fungieren Dominik Lachermund und Dieter Clausing. „Als Freundeskreis sind wir natürlich total aus dem Häuschen, dass das Freibad eine Zukunft hat. Jetzt hoffen wir auf eine schnelle Eintragung als e.V., damit wir unsere Ideen und unsere Motivation richtig einbringen können", sagt der frisch gewählte Vorsitzende Andreas Bettenbrock.

Zum Vorstand des Freundeskreises Freibad Ueffeln gehören (von links): Dominik Lachermund, Christian Ahrens, Anja Brinkmann, Andreas Bettenbrock und Dieter Clausing. Auf dem Bild fehlt Griseldis Strothmann. Foto: Freundeskreis Freibad Ueffeln

Seit etwa 20 Jahren gibt es den losen Zusammenschluss des Freundeskreises Freibad in Ueffeln. Seit acht Jahren sind die Mitglieder offiziell etwa für Pflege und Teile der Instandhaltung des Bades zuständig. Sie streichen zum Beispiel die Umkleidekabinen neu, schneiden Büsche, fegen Laub und vieles mehr. Außerdem ist dem ehrenamtlichen Engagement des Freundeskreises Freibad zusammen mit einigen Sponsoren maßgeblich die Sanierung des Babybeckens im Jahr 2014 zu verdanken. Doch einer wichtigen Aufgabe konnten sie bisher nicht nachkommen: nämlich selbst Spenden einzuwerben. 

Förderung des Sports

Das ändert sich nun mit der Gründung des Fördervereins. Allerdings soll sich die Tätigkeit des Vereins nicht nur darauf beschränken. Denn "Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports", heißt es in der Satzung. So will der Verein etwa sicherstellen, dass Schwimm- und Vereinssport betrieben werden und Schwimmkurse sowie Wassergymnastik stattfinden können. "Zur Erfüllung dieses satzungsmäßigen Zwecks sollen geeignete Mittel durch Beiträge, Spenden, Zuschüsse und sonstige Zuwendungen eingesetzt werden", heißt es in der Satzung weiter. 

Der Vorstand des Vereins kümmert sich nun darum, dass der Verein als solcher eingetragen wird. Ist das geschehen, könnten aktive und passive Mitglieder beitreten. „Alles geht natürlich nur mit einem starken Team. Als Vorsitzender freue ich mich, dass wir ein sehr starkes Team sind, was sich bereits in der Vergangenheit bewährt hat und natürlich auch auf zukünftige neue Mitglieder, die sich sowohl aktiv wie auch passiv einbringen", sagt Andreas Bettenbrock.

Wie geht's weiter?

In seiner Sitzung am 6. Dezember wird der Stadtrat darüber entscheiden, wie das Freibad Ueffeln saniert wird. Zur Wahl stehen zwei Varianten. In beiden Fällen soll ein neues Technikgebäude in der Nähe des Schwimmbeckens errichtet und mit modernen Anlagen ausgestattet werden. In der ersten, etwas kostengünstigeren Variante, wird daneben lediglich der marode Beckenkopf durch eine Edelstahlverkleidung ersetzt. Die teurere Variante sieht vor, das komplette Becken mit Edelstahl auszukleiden. Der  Aufsichtsrat der Stadtwerke Bramsche hat sich in seiner Sitzung Ende Oktober bereits für die teurere Lösung ausgesprochen, deshalb ist es wahrscheinlich, dass sich der Stadtrat ebenfalls für diese Variante entscheiden wird. Starten sollen die Sanierungsarbeiten im Anschluss an die kommende Freibadsaison im Herbst 2019.


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