Kracher zum Abschluss Bramscher Basketballer empfangen Spitzenreiter Wolfenbüttel

Von Sascha Knapek

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Nach dem Sieg gegen Quakenbrück wartet direkt die nächste Topmannschaft auf Marko Primorac (mit Ball) und die „Roten Teufel“. Archivfoto: Rolf KamperNach dem Sieg gegen Quakenbrück wartet direkt die nächste Topmannschaft auf Marko Primorac (mit Ball) und die „Roten Teufel“. Archivfoto: Rolf Kamper

Bramsche. Für ihr letztes Pflichtspiel des Jahres haben sich die Regionalligabasketballer der Ademax Red Devils Bramsche einen starken Gegner ausgesucht. In der IGS-Sporthalle treffen die TuS-Korbjäger am Samstag, 1. Dezember 2018, ab 19.15 Uhr auf den noch ungeschlagenen MTV/BG Wolfenbüttel.

Durch ihr spielfreies Wochenende haben die Hasestädter ihre Tabellenführung an die Gäste verloren. Da Wolfenbüttel zeitweise zwei Spiele weniger auf dem Konto hatte als die „Roten Teufel“, war die Tabelle im bisherigen Saisonverlauf aber ohnehin etwas in Schieflage. Der MTV hat bislang alle sieben Begegnungen gewonnen und somit jetzt, wie Bramsche, 14 Punkte auf dem Konto. Bei TuS gesellt sich zu den sieben Erfolgen noch die Heimniederlage gegen die SG Braunschweig.

TuS mit Hypothek

Nachdem die Bramscher Korbjäger das Lokalderby gegen den TSV Quakenbrück gewinnen konnte, hat der TuS nun direkt die nächste Möglichkeit, einen ernsthaften Titelkonkurrenten zu bezwingen. In eigener Halle und mit der Hypothek des Braunschweig-Spiels im Rücken, wäre ein Heimsieg als dickes Ausrufezeichen im Meisterschaftskampf zu werten. Wolfenbüttel hat dagegen die Chance, sich mit einem Auswärtserfolg merklich von der Konkurrenz abzusetzen.

Die Gäste blicken auf eine souveräne erste Saisonphase zurück. Sechs ihrer sieben Erfolge konnten mit einem zweistelligen Vorsprung eingefahren werden. Den einzigen knappen Sieg errang Wolfenbüttel in Osnabrück. Beim OTB setzte sich der Spitzenreiter in seinem damals ersten Saisonspiel hauchdünn mit 72:71 durch.

Ein gutes Omen für die in Bestbesetzung auflaufenden Bramscher könnte der Blick auf die vergangenen Duelle sein. Drei der letzten vier Spiele konnte der TuS gegen Wolfenbüttel gewinnen. Vor allem die Heimspiele waren für die Hasestädter dabei immer eine relativ souveräne Angelegenheit. Nicht vergessen werden darf allerdings eine 32-Punkte-Klatsche (in Wolfenbüttel) vor fast genau zwei Jahren.

Ausgeglichene Gäste

Ein Plus für Wolfenbüttel ist die Ausgeglichenheit des Kaders. Trainer Thorsten Weinhold hat nicht den einen Topscorer, sondern vielmehr vier bis fünf gleichwertige Akteure, hinter denen zusätzliche Qualität auf der Bank wartet. Die besten Punktesammler des ungeschlagenen Tabellenführers sind bisher Kai Globig (14,9 Punkte pro Spiel), Till Jeske (13,6), Till Knopke (12,2) und Moritz Bothe (10,4).

„Wir wissen, worum es geht, und wollen uns keine Blöße geben“, sagt TuS-Headcoach Roland Senger vor dem Aufeinandertreffen. „Wolfenbüttel ist ein routiniertes Team, das schon einige Jahre zusammenspielt und wenige Fehler macht. Sie spielen sehr ruhig und kontrolliert, deshalb wollen wir uns nicht dem MTV-Tempo anpassen, sondern ihnen unseren Spielstil aufzwingen.“


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