Wiedergutmachung ist angesagt Bramscher Basketballer brauchen Sieg in Hannover

Von Sascha Knapek

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Nach der Niederlage gegen Braunschweig benötigen Jan Philipp Seitz (mit Ball) und die Red Devils im Titelkampf wieder ein Erfolgserlebnis. Archivfoto: KamperNach der Niederlage gegen Braunschweig benötigen Jan Philipp Seitz (mit Ball) und die Red Devils im Titelkampf wieder ein Erfolgserlebnis. Archivfoto: Kamper

Bramsche. Nach der ernüchternden Heimpleite gegen die SG Braunschweig wollen die Regionalliga-Basketballer des TuS Bramsche beim TK Hannover zurück in die Erfolgsspur. Die Partie beim Tabellenneunten beginnt am Samstag, 10. November 2018, um 20 Uhr.

Um die überflüssige Niederlage gegen Braunschweig aus den Köpfen zu bekommen, dürfte das Aufeinandertreffen mit dem „Turn-Klubb“ für die Ademax Red Devils zum richtigen Zeitpunkt kommen. Sieben Tage nach dem ersten Dämpfer kann das Team von Headcoach Roland Senger zeigen, dass die bisweilen leblose Vorstellung gegen die SG nur ein Ausrutscher war.

Erst ein Sieg für TKH

Beim Vorletzten gehen die „Roten Teufel“ erneut als hoher Favorit ins Rennen. Während Bramsche fünf von sechs Spielen gewinnen konnte, steht beim TKH bislang nur ein Sieg (82:55 gegen immer noch sieglose Oldenburger) auf der Habenseite. Dreimal hat das Team aus der Landeshauptstadt das Feld bisher als Verlierer lassen. Alle drei Niederlagen (61:85 in Osnabrück, 65:79 in Braunschweig und 58:92 gegen Quakenbrück) fielen deutlich aus.

Mehr Treffsicherheit

In der Sporthalle der Herschelschule (Großer Kolonnenweg 37) müssen die Hasestädter ein anderes Gesicht zeigen, als in der Vorwoche. Konsequent den Weg zum Korb suchen, in der Offensive mehr passen und mehr Treffsicherheit aus der Distanz werden neben einer aggressiven Verteidigung die Schlüssel zum sechsten Saisonerfolg des TuS sein.

Auf wen sich die „Roten Teufel“ in der Defensive besonders konzentrieren müssen, ist bei der Punkteverteilung des TKH-Kaders eindeutig abzulesen. Mit Lukas Schoppmeyer (17,0 Zähler pro Spiel) und Morten Jänisch (13,7) punkten nur zwei Akteure der Gastgeber durchschnittlich zweistellig.

TuS trainiert vollzählig

„Wir konnten seit zwei Wochen endlich zum ersten Mal wieder Fünf-gegen-Fünf trainieren, da alle kranken Spieler an Bord sind. Nur auf Blanchard Obiango müssen wir aufgrund seines Muskelfaserrisses weiterhin verzichten“, verrät Roland Senger vor der Fahrt nach Hannover.

Aus der Niederlage gegen Braunschweig hat der TuS-Trainer Lehren gezogen und will einige taktische Umstellungen vornehmen. „Wir wollen etwas variabler spielen, was bedeutet, dass Cameron Colemann verstärkt auf dem Flügel eingesetzt werden wird.“

Die erste Saisonpleite wolle man in Hannover wieder gutmachen, kündigt der Bramscher Übungsleiter außerdem an. „Ich bin sehr optimistisch, was das Spiel beim TKH angeht. Uns haben das gemeinsame Training und die Anwendung im Fünf-gegen-Fünf gefehlt. Auf jeden Fall sind wir alle hoch motiviert.“


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