Echte und Probewahl im Stadtverband CDU Bramsche bestätigt Märkl und diskutiert über Merkel

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Der Vorstand des CDU-Stadtvrbandes (von Links): Rainer Höveler, Oliver Reyle, Imke Märkl, Heiner Hundeling, Katrin von Dreele, Silke Kuhlmann. Foto: MärklDer Vorstand des CDU-Stadtvrbandes (von Links): Rainer Höveler, Oliver Reyle, Imke Märkl, Heiner Hundeling, Katrin von Dreele, Silke Kuhlmann. Foto: Märkl

Bramsche. Die CDU Bramsche hat ihre Vorsitzende Imke Märkl wiedergewählt und darüber diskutiert, wer auf Bundesebene auf Angela Merkel folgen könnte. Es gab sogar eine kleine Abstimmung mit Friedrich Merz als Sieger.

Mit großer Mehrheit haben die Mitglieder des CDU-Stadtverbandes Bramsche Imke Märkl als Vorsitzende wiedergewählt. Die 55-jährige, die der Bramscher CDU seit 2014 vorsteht, konnte in ihrem Bericht auf eine positive Entwicklung aller Kennzahlen bei der Mitgliederentwicklung und den Finanzen verweisen. Der Erhalt und die Sanierung des Freibades Ueffeln und der Beginn des Neubaus an der Hauptschule und der Realschule an der Heinrichstraße seien im vergangenen Jahr die beiden wichtigsten parteipolitischen Erfolge der CDU gewesen. Erst durch die „Flossen-weg“-Aktion habe die Diskussion um das Schwimmbad eine breite Öffentlichkeit erreicht.

Zwölf Wahlgänge

In insgesamt zwölf Wahlgängen wurden mit Katrin von Dreele, Silke Kuhlmann und Heiner Hundeling die drei stellvertretenden Vorsitzenden ebenso klar im Amt bestätigt wie auch Rainer Höveler als Geschäftsführer und Oliver Reyle als Mitgliederbeauftragter. Besonders herzlich bedankte sich Märkl bei Schatzmeister Sascha Kollenbergfür seine umfangreiche und zuverlässige Vorstandsarbeit. Er kandidierte nicht wieder. Als seinen Nachfolger wählte die Versammlung Michael Jeuring. Breite Zustimmung fanden auch die vorgeschlagenen Delegierten und Ersatzdelegierten für den Kreisausschuss und die Kreisparteitage der CDU.

Bericht aus dem Kreistag

Bramsches CDU-Fraktionsvorsitzender und Kreistagsmitglied Andreas Quebbemann ging in seinem Bericht auf die Senkung der Kreisumlage, die für Bramsche ein Plus von 500.000 Euro bedeute, sowie die Diskussion um den Verkauf der RWE-Aktien ein. Einem Verkauf könne nur zugestimmt werden, wenn das Geld sicher und nachhaltig angelegt werde, so Quebbemann.

Bundespolitik

Einen besonderen Stellenwert hatte anschließend eine Aussprache über die Situation der Bundespartei. Der Entscheidung von Angela Merkel, nicht wieder als Parteivorsitzende zu kandidieren, gebühre Respekt. Ihr Rückzug biete dabei auch eine Chance für eine Offensive und Erneuerung der CDU, meinte Imke Märkl. Als „basisdemokratische“ Meinungsäußerung stimmten die Bramscher CDU-Mitglieder in geheimer Wahl über Merkels mögliche Nachfolge ab. Das Votum fiel hauchdünn für Friedrich Merz vor Annegret Kramp-Karrenbauer aus.


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