Greife verteidigt Wegeführung Ortsrat Schleptrup bekräftigt Kritik an Radweg-Kreuzung

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•Zu gefährlich ist die Überquerung der Bramscher Allee, meint der Ortsrat Schleptrup. Radfahrer müssen hier auf Fahrzeuge auf der Allee, aus Richtung Engter kommend, achten, ebenso aus dem Heidedamm, aus beiden Richtungen der B 218 und aus Vullbrocks Esch. Foto: Björn Dieckmann•Zu gefährlich ist die Überquerung der Bramscher Allee, meint der Ortsrat Schleptrup. Radfahrer müssen hier auf Fahrzeuge auf der Allee, aus Richtung Engter kommend, achten, ebenso aus dem Heidedamm, aus beiden Richtungen der B 218 und aus Vullbrocks Esch. Foto: Björn Dieckmann

Schleptrup. Der neue Radweg an der Bramscher Allee im Kreuzungsbereich mit der B218 war erneut Thema im Ortsrat Schleptrup. Baudirektor Hartmut Greife teilte die Bedenken bezüglich der besonderen Gefährlichkeit der Kreuzung nicht.

Zu Beginn der Sitzung hatte Ortsbürgermeister Karl-Georg Görtemöller sich verwundert über die Kritik aus dem Ortsrat Engter am Verhalten der Schleptruper gezeigt. Entgegen der Darstellung in Engter hätten die Schleptruper sich schon vor Jahren kritisch zur geplanten Wegeführung geäußert und Alternativen vorgeschlagen, die aber nicht umgesetzt worden seien.

Später untermauerte Katrin von Dreele (CDU) ihre schon in der letzten Sitzung geäußerte Kritik an der Wegeführung. Es gebe „immer noch Kinder, die mit dem Rad zur Schule fahren“, betonte sie. Und die seien mit der Beobachtung von gleich fünf verschiedenen Richtungen, aus denen Autos kommen könnten, überfordert, so von Dreele.

Es gehe ihr nicht um eine Verlagerung des Weges, sondern um Möglichkeiten, die Aufmerksamkeit von Autofahrern in diesem kritischen Bereich zu erhöhen. Helfen könne dabei auch eine zusätzliche Beleuchtung im Bereich des Hauses Diek. „Das ist eine ziemlich dunkle Ecke“, meinte sie. Auch Werner Ballmann (CDU) und Manfred Tapken (SPD) pflichteten ihr bei.

Wer von Engter aus in den Kreuzungsbereich komme, müsse zunächst nicht alle fünf Richtungen im Blick haben, sondern nur zurück Richtung Engter gucken, stellte Baudirektor Hartmut Greife klar. Erst ab der Mittelinsel müssten die anderen Richtungen beachtet werden. Dort sei dann auch die Einsicht in den Straßenverlauf deutlich besser. Er selbst sei mehrfach die Strecke von Engter nach Bramsche mit dem Rad gefahren und habe dabei auch mehrfach gefährliche Situationen erlebt, aber nicht an dieser Kreuzung. Der Beinahe-Unfall, den Katrin von Dreele in der letzten Sitzung geschildert habe, „kann Ihnen an jeder Ecke passieren“, sah Greife Unachtsamkeit als Haupturseache für die gefährliche Situation.

Auch die geforderte bessere Beleuchtung sah der Baudirektor kritisch: Im Außenbereich gebe es solche Forderungen immer wieder. Die Stadt müsse deshalb den Straßenbereich überall gleich behandeln. Wenn die Stadt allen Forderungen nachkommen wolle, müsste sie für Straßenbeleuchtung deutlich mehr Geld ausgeben als jetzt schon.


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