Stadt soll Alternativen prüfen Ortsrat Hesepe kritisiert Raumsituation der Kita

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Sehr gefragt ist die Kindertagesstätte mit Familienzentrum in Hesepe. Mit der Unterbringung einer Außengruppe im Obergeschoss ist der Ortsrat nicht zufrieden. Archiv-Foto: Marcus AlwesSehr gefragt ist die Kindertagesstätte mit Familienzentrum in Hesepe. Mit der Unterbringung einer Außengruppe im Obergeschoss ist der Ortsrat nicht zufrieden. Archiv-Foto: Marcus Alwes

Hesepe. Mit der räumlichen Situation der Heseper Kindertagesstätte ist der Ortsrat unzufrieden. Die Kommunalpolitiker fordern die Stadtverwaltung auf, Alternativen zu prüfen.

25.000 Euro sollen im städtischen Haushalt 2019 vorgesehen werden, um einen Klassenraum in der Heseper Grundschule für die sogenannte Außengruppe der benachbarten Kita umzubauen. Diese Gruppe wird auch bislang schon in der Grundschule betreut, allerdings im Erdgeschoss. Nun soll sie allerdings in den ersten Stock umziehen. Dies habe bereits, so berichtete Ortsbürgermeister Horst Sievert in der Ortsrats-Sitzung, „zu großem Unmut geführt, so weit, dass die Leiterin der Kita und des Familienzentrums zum 25. November ihr Amt abgibt “. Auch die Erzieherinnen seien laut Sievert nicht einverstanden, dass die Gruppe in das Obergeschoss ausweichen muss. Denn dort müssten die Erzieherinnen aus Gründen der Aufsichtspflicht jedes Kind zur Toilette und auch zur Garderobe begleiten, so Sievert. Das sei aber kaum machbar.

Anders als die Stadtverwaltung es immer darstelle, handele es sich bei der Auslagerung einer Kita-Gruppe in die Grundschule nach Sieverts Ansicht auch nicht um eine Übergangslösung. „Die Anmeldezahlen sinken nicht, wovon offenbar ausgegangen wurde. Sondern sie steigen sogar noch, und es müssen Kinder abgewiesen werden“, verdeutlichte Sievert seine Meinung. Er regte deshalb an, die Stadt solle sich um den Erwerb eines zur Kita benachbarten Grundstücks bemühen. Das Haus dort sei „längst abgängig und ziemlich verfallen“, konnte sich Sievert eine grundsätzliche Verkaufsbereitschaft der Eigentümer durchaus vorstellen.

Für seinen Vorschlag erhielt Sievert die Unterstützung des Ortsrats: Einstimmig wurde die Stadtverwaltung aufgefordert, das Gespräch mit den Grundstückeigentümern zu suchen. Ortsrats-Mitglied Jürgen Droste (CDU) kritisierte zudem, der Ortsrat sei bis heute von der Stadt über die Entwicklungen in der Kita, auch über die Demission der Leiterin, nicht informiert worden. „ Wir haben alles aus der Zeitung erfahren “, so Droste.


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