Lions-Club-Scheck für die Hauptschule 600-Euro-Spende für Bramscher „Native-Speaker“-Projekt

Von Holger Schulze

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In Anwesenheit von Clifton Hunt von „Mein Schulprojekt“ (stehend, 2.v.r.) übergab Jörg Barowski (stehend, 3.v.l.) eine 600-Euro-Spende des Lions Clubs für das Native-Speaker-Projekt an Klaus Wittig, den Vorsitzenden des Fördervereins der Hauptschule. Foto: Holger SchulzeIn Anwesenheit von Clifton Hunt von „Mein Schulprojekt“ (stehend, 2.v.r.) übergab Jörg Barowski (stehend, 3.v.l.) eine 600-Euro-Spende des Lions Clubs für das Native-Speaker-Projekt an Klaus Wittig, den Vorsitzenden des Fördervereins der Hauptschule. Foto: Holger Schulze

Bramsche. Es war ein Benefizkonzert im Frühjahr in der Kornmühle mit dem Hasequintett, das der Hauptschule in Bramsche nun 600 Euro für das „Native-Speaker“-Projekt bescherte.

Veranstaltet wurde dieses Konzert seinerzeit vom Lions Club auf Anregung des damaligen Präsidenten Jörg Barowski.

In Anwesenheit von Clifton Hunt, dessen Organisation „Mein Schulprojekt“ in ganz Deutschland Muttersprachler für jeweils eine Woche in die Schulen schickt, um dort durchgängig Konversationen ausschließlich auf Englisch zu praktizieren, nahm Klaus Wittig als Vorsitzender des Fördervereins der Hauptschule den symbolischen Scheck des Lions Clubs in Empfang.

„Native Speaker ist sehr kostenintensiv. Deshalb sind wir für jeden Zuschuss dankbar, denn über Elternbeiträge kann diese Projekt nicht mehr finanziert werden“, machte Wittig am Rande der Übergabe auf die seit zwei Jahren bestehenden Schwierigkeiten bei der Finanzierung aufmerksam.

In den Jahre davor konnten die Eltern noch um einen geringen Beitrag zur Finanzierung dieser besonders effektiven Form der Prüfungsvorbereitung in der Hauptschule verpflichtend gebeten werden. Auf die Beschwerde eines Vaters hin, ist dieses Vorgehen nun in ganz Niedersachsen untersagt. Auch stehen keine Landesmittel für solche unterrichtsbegleitenden Maßnahmen zur Verfügung. Nur noch freiwillige Spenden dürfen dafür eingeworben werden, wie Schulleiterin Dorte Hierse erläuterte.

Dabei wurden in der Hauptschule beste Erfahrungen mit dem Native-Speaker-Projekt gemacht. Gemeinsam mit der Hauptschule Wallenhorst war Bramsche eine der ersten beiden Schulen in ganz Niedersachsen, die das Projekt etablierten, berichtete Clifton Hunt.

Als Quasi-Ersatz für einen Aufenthalt in England steigern die Muttersprachler, die während der Projektwoche den gesamten Unterricht übernehmen, die Motivation der Schüler, die Fremdsprache auch anzuwenden. Hemmungen werden abgebaut – und das auch deshalb, weil die Gastlehrer keine Noten verteilen und somit konsequenzlos auch Fehler gemacht werden dürfen.

Die Dozenten sind alle in vielfältigsten Berufen tätig (gewesen) und verstehen es außerdem, losgelöst von den alltäglichen Schüler-Lehrerbeziehungen, die Jugendlichen mit einer gehörigen Menge Spaß durch die Woche zu begleiten.

Die gespendeten 600 Euro finden für die dann sechste Ausgabe der Intensivwoche Englisch an der Hauptschule im kommenden Jahr eine sinnvolle Verwendung. hols


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