Reiseeindrücke bereichern Hauptversammlung Bramscher KFD-Frauen lernen Kleinstaat Suriname kennen

Von Holger Schulze

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Die Geehrten (hinten, v.l.) Erika Hagemann, Hildegard Hetke und Mathilde Wernke sowie Rosi Ungemach-Willmann als Neumitglied mit Käthe Beerbom (vorne), die für 60-jährige Mitgliedschaft gewürdigt wurde. Foto: Holger SchulzeDie Geehrten (hinten, v.l.) Erika Hagemann, Hildegard Hetke und Mathilde Wernke sowie Rosi Ungemach-Willmann als Neumitglied mit Käthe Beerbom (vorne), die für 60-jährige Mitgliedschaft gewürdigt wurde. Foto: Holger Schulze

Bramsche. Nach einem Wortgottesdienst in der Martinuskirche – unter der Überschrift „Seid behütet auf all euren Wegen“, den der Singkreis unter der Leitung von Erika Nagel musikalisch begleitete – traf sich die Katholische Frauengemeinschaft aus Bramsche (KFD) anschließend im Forum Martinum zu ihrer Jahreshauptversammlung.

Nach der Begrüßung durch Monika Elberg berichtete Erika Nagel von einem Urlaub im eher unbekannten Suriname. Auf die Idee nach Südamerika zu fliegen, sei sie gekommen, weil ihre Eltern dort einst gewohnt hatten, so Nagel. Plantagen mit Ananas, Mangobäumen, Mangroven und Bananenstauden, aber auch bescheidenste Wohnverhältnisse der Landbevölkerung sind dabei die Kontraste in einem Land, dessen Bevölkerung sich aus vielen Nationalitäten zusammensetzt, die in dem nur 500000 Einwohner zählenden Kleinstaat in Südamerika allerdings friedlich miteinander leben. So bunt wie die Bevölkerung – nur zwei Prozent sind noch Ureinwohner – sei auch die Religionsvielfalt, die in Suriname vorzufinden sei, berichtete Nagel.

Gesprochen wird dort (neben der Amtssprache Niederländisch) das sogenannnte Taki-Taki, ein „Mischmasch“ aus Niederländisch, Englisch und Kreolisch.

Doppelt so groß wie Bayern, aber zu 80 Prozent aus Regenwald bestehend, stellte das Land Erika Nagel vor eine persönliche Herausforderung. Bis zu 25 Zentimeter große Spinnen forderten ihre Spinnenphobie so manches Mal heraus. Zwei Spezialitäten in Suriname sind hingegen jenes Bier, das aus von Frauen zerkauten Maniok hergestellt wird, sowie traditionell mit Pfeil und Bogen erlegte Wildschweine, schilderte Nagel.

In ihrem KFD-Jahresrückblick 2017/18 streifte anschließend Monika Elberg die Adventsfeier mit schönen Texten und besinnlichen Liedern. Aber auch das Dankeschön-Café für Mitarbeiterinnen, Lektoren und andere Aktive, der Karneval, Besuche im Altenheim und in der Haseseesauna sowie der Einkehrtag in Dinklage während der Fastenzeit, die Tagesfahrten nach Münster sowie zur Landesgartenschau, der meditative Tanz sowie die Teilnahme an der Aktion „Stifte machen Mädchen stark“ (mit einer Spende an Mädchen in Syrien) fanden Erwähnung.

Bei den Ehrungen langjähriger Mitglieder bekamen Erika Hagemann, Hildegard Hetke und Mathilde Wernke für 50-jährige sowie Käthe Beerbom für 60-jährige Zugehörigkeit zur KFD die Auszeichnungen persönlich überreicht. Leni Pawelak und Maria Timmer erhalten die Anerkennung für 40-jährige Treue nachgereicht.


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