Duell mit SG Achim/Baden Bramscher Handballer brauchen Punkte und Unterstützung

Von Andreas Schüßler

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Auf dem Weg zum Klassenerhalt ist ein Heimsieg gegen den direkten Konkurrenten für Joshua Friese und Co (mit Ball) sehr wichtig.Archivfoto: Rolf KamperAuf dem Weg zum Klassenerhalt ist ein Heimsieg gegen den direkten Konkurrenten für Joshua Friese und Co (mit Ball) sehr wichtig.Archivfoto: Rolf Kamper

Bramsche. Am Sonntag, 28. Oktober 2018, um 17 Uhr treffen die Bramscher Verbandsliga-Handballer in der heimischen IGS-Sporthalle auf die SG Achim/Baden II. Der TuS braucht Punkte und lautstarke Unterstützung.

„Nach dem vergangenen Samstag hatte ich schon ein paar Tage schlechte Laune wegen der letztlich verlorenen Punkte gegen Langen“, räumt TuS-Trainer Dennis Kötter mit Blick auf die ärgerliche 28:29-Niederlage im Auswärtsspiel beim TV Langen ein.

60 Minuten Konzentration

Dennoch ist der Bramscher Übungsleiter vom Erfolg gegen die Spielgemeinschaft überzeugt: „Wenn wir die Konzentration über die vollen 60 Minuten aufrechterhalten und den Handball zeigen, den wir können, dann bin ich mir sicher, dass wir die nächsten Punkte holen werden.“ Gleichzeitig mahnt er seine Spieler: „Die bisherigen Partien haben gezeigt, dass nur 40 bis 50 gute Minuten in dieser Liga nicht reichen.“

TuS ist heimstark

Beim bisher einzigen Sieg gegen den VfL Horneburg (37:24) war die eigene IGS-Sporthalle gut gefüllt, sodass sich auch diesmal wieder möglichst alle Bramscher Handballfreunde in die Halle aufmachen sollten, um die traditionell heimstarken Hasestädter zu unterstützen.

Zumal die Tabellenletzten von der SG Achim/Baden II noch gar keine Punkte auf dem Konto haben und diese somit eigentlich sogar noch dringender brauchen, als die direkt vor ihnen platzierten Bramscher. Auf diesen Umstand weist auch Kötter hin. Zudem weiß der TuS-Trainer „noch nicht genau, wer bei Achim/Baden wirklich dabei ist, weil in einer Zweitvertretung ja auch gerne mal Akteure aus der ersten Mannschaft dabei sind.“

Golchert fehlt weiterhin

Gegen die SG sicher nicht dabei ist Kreisläufer Marcel Golchert, dessen rechtes Handgelenk immer noch ausheilen muss. Der Einsatz des am Knie angeschlagenen Marcel Luhn entscheidet sich kurzfristig. „Einige Jungs sind auch noch angeschlagen. Wir müssen schauen, dass wir dennoch unser gewohntes Heim-Gesicht zeigen“, ergänzt Kötter.

Dazu werden die TuS-Herren wie gewohnt die vorhandenen Akteure mit eigenen A-Junioren und Spielern aus der Zweiten ergänzen. „Im Bezug auf diejenigen, die häufiger zu uns stoßen und dann manchmal zwei oder sogar drei Spiele an einem Wochenende absolvieren ist es wie ein Jonglierspiel“, verweist Kötter auf die Belastung dieser „Springer“.

Entweder Erste oder Zweite

So wird es auch an diesem Wochenende wieder nicht leicht, jedes Team optimal mit Spielern auszustatten, da die A-Jugend morgen um 13.30 Uhr bei Grönegau-Melle antreten muss und die Zweitvertretung sogar erst um 16 Uhr ihr Derby in Osnabrück gegen die HSG II bestreitet. Insofern hätten aushelfende A-Junioren gegen Achim/Baden schon das Spiel vom frühen Nachmittag in den Knochen und die Senioren können am Sonntag gar nur für die Erste oder die Zweite auflaufen. Dennoch glauben Kötter und seine Jungs an den Sieg: „Mit vollem Einsatz und vollem Haus schaffen wir das!“


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