Offizielle Einweihung erst später Feuerwehr Engter lädt in neues Gerätehaus ein

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Ihr neues Gebäude und die Fahrzeuge will die Freiwillige Feuerwehr Engter am Sonntag, 11. November, von 10 bis 13 Uhr der Öffentlichkeit vorstellen. Archiv-Foto: Henning StrickerIhr neues Gebäude und die Fahrzeuge will die Freiwillige Feuerwehr Engter am Sonntag, 11. November, von 10 bis 13 Uhr der Öffentlichkeit vorstellen. Archiv-Foto: Henning Stricker

Engter. Zu einer Besichtigung des neuen Feuerwehrhauses und ihrer Fahrzeuge lädt die Freiwillige Feuerwehr Engter am Sonntag, 11. November 2018, von 10 bis 13 Uhr ein.

„Es soll einfach ein ‚Feuerwehrhaus angucken‘ werden – ohne Beiprogramm“, kündigt Ortsbrandmeister Hartmut Gausmann an und erklärt damit auch, „dass wir es nicht als Tag der offenen Tür bezeichnen“ – dazu würden nach seiner Meinung auch Imbiss- und Getränkeangebote gehören, „die es aber an diesem 11. November bei uns nicht geben wird“, so Gausmann weiter.

Wie die Idee entstanden ist, mit einem solchen eher schlicht gehaltenen Programm die Öffentlichkeit einzuladen, erklärt der Ortsbrandmeister so: „Die offizielle Übergabe des Hauses und der Fahrzeuge wird sich noch hinziehen. Im November konnten wir dafür keinen Termin finden, der Dezember mit der Adventszeit ist bei den vielen ja ohnehin schon komplett belegt. Mitten im Winter wollen wir es dann aber auch nicht machen. Deshalb wird es wohl erst im nächsten Frühjahr was mit einer offiziellen Einweihungsfeier. Die Engteraner zeigen aber großes Interesse an unserem neuen Feuerwehrhaus, deshalb wollen wir gerne im kleinen Rahmen schonmal diese Veranstaltung im November anbieten“, führt Gausmann aus.

Dabei werde es womöglich auch „ab und an darum gehen, falsche Vorstellungen richtigzustellen“, meint Gausmann. Ein Beispiel: Er habe gehört, die Stadt habe doch wohl an der falschen Stelle gespart, wenn sie das Wandgemälde in der Eingangshalle des Feuerwehrhauses bezahlt habe, auf der anderen Seite aber Regenwasser in die Fahrzeughalle laufen konnte. Das Gemälde aber, das die bisherigen Feuerwehrwachen Engters abbildet und von dem Künstler Christian Aretz erstellt wurde, „haben wir aus eigenen Mitteln der Feuerwehr bezahlt, damit hatte die Stadt nichts zu tun“, stellt Gausmann klar.

Um Besucher durch das neue Gebäude an der Vördener Straße zu begleiten und Erläuterungen zu geben oder auch die Technik der Fahrzeuge zu erklären, werden am 11. November laut Gausmann „selbstverständlich einige Feuerwehrmänner und -frauen“ bereit stehen.


Die Stützpunktfeuerwehr Engter ist eine der acht Feuerwehren in der Stadt Bramsche. Der Löschbezirk umfasst eine Gesamtfläche von fast 70 Quadratkilometern und besteht aus den Stadtteilen Engter, Evinghausen, Kalkriese, Lappenstuhl und Schleptrup. Das sind 37,3 Prozent der Gesamtfläche der Stadt Bramsche. Die fünf Stadtteile haben rund 6000 Einwohner. Zu den Einsatzschwerpunkten gehören unter anderem große Industriegebiete, Schulen, Kindergärten, Autobahnen, Bundes- und Landstraßen, der Mittellandkanal, das Varusschlacht-Museum in Kalkriese, viele Bauernhöfe, Handwerksbetriebe und historische Gebäude. (Quelle: www.feuerwehr-bramsche.org)

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