Erweiterungsanbau entsteht Richtfest bei der Awo-Kita in der Bramscher Gartenstadt

Von Holger Schulze

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Mit der Hilfe aus zahlreichen Kinderstimmen schaffte es der Zimmermann Stefan Prues dann doch, die Richtbirke auf dem Erweiterungsbau der Awo-Kita in der Bramscher Gartenstadt senkrecht festzunageln. Foto: Holger SchulzeMit der Hilfe aus zahlreichen Kinderstimmen schaffte es der Zimmermann Stefan Prues dann doch, die Richtbirke auf dem Erweiterungsbau der Awo-Kita in der Bramscher Gartenstadt senkrecht festzunageln. Foto: Holger Schulze

Bramsche. Die Kindertagesstätte der Arbeiterwohlfahrt (Awo) in der Bramscher Gartenstadt hat am Freitag Richtfest gefeiert für ihren Erweiterungsanbau mit einem Gruppen- sowie einem Mitarbeiterraum.

Im August war Baubeginn in der Awo-Kita in der Geschwister-Scholl-Straße. Nun steht der Rohbau und die Zimmerleute haben den Dachstuhl fertig – Zeit, Richtfest zu feiern. Nicht nur den Kitakindern machte es Spaß, wie Zimmermann Stefan Prues mit der Richtbirke erst einmal ein wenig hin und her schwenkte, bis ihm die senkrechte Anbringung von den Kindern angewiesen wurde. Mit einigen Schlucken aus der Wasserflasche und den Glasscherben wünschte Stefan Prues schließlich von oben herab dem Haus Glück.

Die Glückwünsche vom Rat und der Verwaltung überbrachte anschließend Karl-Georg Görtemöller in Stellvertretung des Bürgermeisters. Er versicherte, dass die Stadt sehr bemüht sei, dem Bedarf an Kitaplätzen gerecht zu werden. „Wir können stolz auf die geleistete Arbeit sein und werden auch in den nächsten Jahren weitere Einrichtungen ausbauen“, versicherte Görtemöller.

Gruppenraum wird zur Mensa

Mit dem in der Gartenstadt realisierten Erweiterungsanbau besteht nach dem Einzug in einem zweiten Bauabschnitt in Bälde die Möglichkeit, einen bisherigen Gruppenraum in eine Mensa umzubauen. Alice Graschtat, stellvertretende Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt im Kreisverband Osnabrück, beglückwünschte die Einrichtung zu den noch schöneren Räumen und hob die Bedeutung der seit 2014 angebotenen Mittagessen für inzwischen mehr als 50 teilnehmende Kinder hervor. Vom Architekten der Baumaßnahme, Dieter Kemp, kam die Hoffnung, „dass wir durch die Räume eine gewisse Entspannung in der Kita hinbekommen“. Ein letztes Wort der Einrichtungsleiterin Martina Wübker übermittelte einen Dank an die Stadt und das Architekturbüro für die sehr gute Zusammenarbeit.

Zwei Lieder der Musikgruppe von Gudrun Mlynek beschlossen das Setzen der Richtbirke und gaben den Weg für eine Baubesichtigung und für die Suppe frei.

Wenn alles nach Plan läuft, kann der Anbau Ende des Jahres bezogen werden und danach der Umbau des frei gewordenen Gruppenraumes zur Mensa in Angriff genommen werden.


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