Ins ehemalige „Carpe Noctem“ Bramscher Kneipe „PuBlick“ zieht um an den Marktplatz

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Im ehemaligen „Carpe Noctem“ am Bramscher Marktplatz eröffnet am 31. Dezember 2018 das „PuBlick“. Foto: Eva VoßIm ehemaligen „Carpe Noctem“ am Bramscher Marktplatz eröffnet am 31. Dezember 2018 das „PuBlick“. Foto: Eva Voß

Bramsche. Das „PuBlick“ zieht um von der Bramscher Gartenstadt in die Innenstadt: Am Markt 33, im vorherigen „Carpe Noctem“, wird am 31. Dezember 2018 die Eröffnung der Kneipe gefeiert.

Mit einer Silvesterparty soll es also losgehen für das „neue“ PuBlick. Betreiberin Kathrin Sepp freut sich schon auf den Umzug in die City: „Ich habe mich ehrlich gesagt schon vor Jahren, als ich das erste Mal da war, in diese Location verliebt. Es ist einfach richtig urig da, das ist richtig Kneipe“, meint sie. Deshalb habe sie sich auch schon beworben, bevor die Räumlichkeiten dann an den Betreiber des „Carpe Noctem“ vergeben wurden, und ist nun froh, „dass es im zweiten Anlauf klappt“.

Kneipe bleiben soll das „PuBlick“ auch am neuen Standort. „Da will ich weg von der Ausrichtung als Musik- und Tanzclub, wie es in den vergangenen Jahren war – auch wenn es als Contrast33 ja recht lange lief “, erklärt Sepp. „Back to the roots“ – zurück zu den Wurzeln – könne man wohl als Motto für ihre Pläne nennen: „Ich will anknüpfen an die 80er- und die 90er-Jahre, an die Zeiten der Kutscherstube“, macht sie deutlich. Es sei ihr sogar vorgeschlagen worden, diesen bei vielen Bramschern noch bekannten Namen zu übernehmen. „Aber das kommt für mich nicht infrage. Das PuBlick ist das PuBlick, und das soll es auch bleiben“, stellt Sepp klar.

Kneipe etabliert

Schließlich habe sie sich mit ihrer Kneipe auch etabliert. „Mein Stammpublikum von 18 bis 55 Jahren wird sicherlich zu einem großen Teil mitgehen in die Innenstadt“, ist sie überzeugt. Dort sollen dann wie schon am Lutterplatz Fußballspiele übertragen werden – „alle Spiele, alle Tore“, wie Sepp sagt. Als Magnet habe sich zudem der Dartsport entwickelt: „Wir haben mittlerweile vier Mannschaften und eine weitere, die im Online Dart spielt, nehmen an Turnieren teil und richten selbst welche aus. Da haben wir uns richtig einen Namen gemacht“, so Sepp, die auch darauf hinweist, „dass wir Jugendliche in einer eigenen AG an das Darten heranführen“. Ein Alleinstellungsmerkmal in Bramsche sei zudem, dass im „PuBlick“ auch live online gegen andere Dartsportler im Turniermodus gespielt werden könne.

Willkommen sein sollen auch im künftigen „PuBlick“ Raucher wie Nichtraucher, für die unterschiedliche Bereiche zur Verfügung stehen. Geöffnet sein wird das „PuBlick“ am Markt mindestens sechs Tage pro Woche, „bei entsprechender Nachfrage auch sieben – da muss man flexibel sein“, weiß Sepp.

Wie bisher schon im Initiativkreis Gartenstadt, „wo ich“, so Sepp, „weiterhin Mitglied bleiben werde“, möchte sich die Wirtin künftig auch im Förderkreis Freundliches Bramsche einbringen. „Man kann nur zusammen etwas voranbringen“, meint sie. Deshalb will sie sich auch für „mehr Gemeinsamkeit“ unter den hiesigen Gastronomen einsetzen. „So eine Veranstaltung wie die Kneipennacht ‚Bramsche Live‘ beispielsweise könnte man hier auch in Eigenregie veranstalten und eigene Akzente setzen“, nennt Sepp ein Beispiel.


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